FÖRDERPROGRAMME

Um sich finanziell in einem beweglichen Rahmen zu bewegen, gibt es verschiedene Möglichkeiten für Fördervereine. Dazu gehören Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsorengelder. Darüber hinaus können Fördergelder von externen Stellen beantragt werden. Zur Erleichterung der Recherche nach Fördermittelgebern stellen wir allgemeine Informationen zur Verfügung und machen auf aktuelle Förderausschreibungen aufmerksam. Dazu gehören dauerhafte Förderprogramme, zeitliche begrenzte Ausschreibungen und Programme, die der lsfb ausgeschrieben hat bzw. an denen er beteiligt ist.

Ausschreibung: Anerkennungspreis 2020 Brandenburg „Stark durch Teilhabe“

Die Stiftung Waisenhaus vergibt 5.000 Euro an Kita- und Schulfördervereine aus dem Land Brandenburg. Die Ausschreibung steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Frau Britta Ernst. Bewerbungsfrist ist der 17. Januar 2020

Der Preis

Zum fünften Mal schreibt die Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ gemeinsam mit dem Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb) einen Preis für Kita- und Schulfördervereine im Land Brandenburg aus.

Der Anerkennungspreis 2020 „Stark durch Teilhabe“ würdigt Kitas und Schulen, die sich im Bereich Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, insbesondere von solchen mit Benachteiligungen, engagieren. Dafür stellt die Stiftung insgesamt 5.000 € bereit. Bewerben können sich Kita- und Schulfördervereine aus dem Land Brandenburg.

Schirmherrin des Anerkennungspreises 2020 ist die Brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst.

Unter Teilhabe, auch Partizipation genannt, wird eine regelmäßige und vor allem aktive Beteiligung und Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in Entscheidungsprozesse der Kita oder der Schule, bei der Planung und Umsetzung von Projekten und Vorhaben etc. verstanden. Auf die Einbeziehung von jungen Menschen aus benachteiligten Familien oder Gruppen legt der Preis ein besonderes Augenmerk, wobei Benachteiligung in einem weiten Verständnis unter anderem Migrant*innen, Minderheiten, Kinder und Jugendliche mit körperlichen, kognitiven oder sozialen Einschränkungen oder solche, die nicht in ihrem Elternhaus aufwachsen können, meint.

Prämiert werden überzeugende Projekte und Initiativen, die einen Beitrag dazu leisten, die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen. Die besonderen Bedingungen an Förderschulen werden bei der Auswahl berücksichtigt.


Ihre Idee

Wir freuen uns über kreative, unkonventionelle, aber auch ganz einfache Ideen. Bereits laufende oder abgeschlossene Projekte, die gut gelungen sind, können eingereicht werden. Wichtig ist der partizipative Charakter Ihres Projektes, d.h. die aktive Einbeziehung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Planung und Durchführung. Handlungsfelder könnten beispielsweise sein: Umgestaltung des Umfeldes von Kita oder Schule, Spielplatzplanung, Natur- und Umweltschutz, Präventions-, Sport- oder Gesundheitsprojekte, Kulturarbeit, soziale Projekte …

Mit dem Preis wird nicht das Projekt selbst gefördert, sondern er ist eine Anerkennung für besonders gelungene Projekte, die den Kindern und Jugendlichen einer Kita oder Schule eine aktive Teilhabe ermöglichen. Darüber hinaus möchten Stiftung und lsfb Sie bei der Weiterverbreitung Ihrer Ideen unterstützen.
 

Wer kann sich wie bis wann bewerben?

Bis zum 17. Januar 2020 können sich Kita- und Schulfördervereine im Land Brandenburg bewerben.

Ihre Bewerbung sollte mindestens folgende Angaben enthalten:

  • Name, Anschrift und Kontaktangaben der Kita/Schule und des Fördervereins;
  • Ziel des Projektes;
  • Projektbeschreibung;
  • Projektablauf;
  • Zahl der beteiligten und erreichten Kinder / Jugendlichen;
  • Alter der Kinder / Jugendlichen;
  • Beschreiben Sie die Zusammenarbeit mit Partner*innen in- oder außerhalb der Einrichtung;
  • Projektzeitraum
  • Projektfotos.
  • Versicherung, dass Sie die Datenschutzbestimmungen des lsfb auf der Homepage des lsfb gelesen haben: www.lsfb.de

Hier gelangen Sie zur Online-Bewerbung.

Bitte schicken Sie separat einen aktuellen Gemeinnützigkeitsnachweis Ihres Fördervereines, ausgestellt vom zuständigen Finanzamt, sowie Fotos und ggfs. sonstige Dokumente an anerkennungspreis@lsfb.de.

Sollte (noch) kein Förderverein an Ihrer Einrichtung vorhanden sein, berät und unterstützt Sie der lsfb unkompliziert und schnell bei der Gründung, so dass Ihrer Bewerbung nichts im Wege steht. Melden Sie sich in diesem Fall ebenfalls unter anerkennungspreis@lsfb.de beim lsfb.


Nominierung und Verleihung

Die Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“, der Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb) und der Landesschülerrat Brandenburg nominieren aus den Einsendungen ein oder mehrere Projekte.
Insgesamt stehen 5.000 € zur Verfügung, die auf die prämierten Projekte aufgeteilt werden.

Die Preisverleihung findet am 7. März 2020 im Rahmen des lsfb-Seminartages im Friedenssaal der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ statt.

 

Für Rückfragen wenden Sie sich an
anerkennungspreis@lsfb.de
oder an Beate Krenz, Geschäftsstelle des lsfb
Tel. 030 - 3034 1910

Weitere Informationen:
www.stiftungwaisenhaus.de            
www.lsfb.de

CHANCENPATENSCHAFTEN AUF AUGENHÖHE: MIT- UND VONEINANDER LERNEN!

Wir stärken Ihr Engagement. Seit 2016 konnte der lsfb bereits 1.200 Patenschaftstandems in Berlin und Brandenburg fördern. Sehr zu unserer Freude wurde das Programm „Menschen stärken Menschen“ 2018 erweitert, so dass Chancenpatenschaften zwischen Kindern und Jugendlichen mit und ohne benachteiligende Umstände ins Leben gerufen und gefördert werden können. Gemeinsam mit Kita- und Schulfördervereinen möchten wir weitere Chancenpatenschaften zwischen Kindern und Jugendlichen mit und ohne benachteiligende Umstände stiften.

Wir stärken Tandemprojekte an Ihrem Bildungsstandort, die

  • eine Basis für persönliche Begegnungen zwischen Kindern und Jugendlichen schaffen,
  • längerfristige Beziehungen und Freundschaften anstreben,
  • das Lernen von- und miteinander ermöglichen,
  • Vorurteile und Ängste im alltäglichen Miteinander abbauen,
  • Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Teilhabechancen gleichberechtigt stärken und
  • eine echte Chance für soziales Zusammenleben im Raum Kita und Schule bieten.  

Wir suchen Ihre Idee
für Chancenpatenschaften zwischen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Teilhabechancen an Ihrem Bildungsstandort (Kita und Schule). Tandems können aus zwei gleichaltrigen Kindern oder Jugendlichen bestehen. Auch Familienpatenschaften und Klassen-/Gruppenpatenschaften sind möglich. Die Chancenpatenschaften sollen an und rund um Schulen, Kitas und ihren Fördervereinen angesiedelt sein.

…und fördern Ihr Engagement
Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass sich die Tandems finden, partnerschaftlich die Welt erkunden sowie persönliche Stärken entdecken und ausbauen. Auch finanziell können wir das Tandemprojekt unterstützen. Gerne beraten wir Sie bei Fragen rund um die Umsetzung der Chancenpatenschaften, beispielsweise bei der Entwicklung möglicher Projektideen, Fragen zur Abrechnung und anderen Formalitäten. Darüber hinaus erarbeiten wir mit Ihnen gern vielfältige Formen der Unterstützung. Gestaltungsbeispiele hierfür könnten sein:

  • Begegnungs- und Sommerfeste,
  • kulturelle, kreative oder sportliche Aktivitäten – an der Schule / Kita, unterwegs und an anderen Orten,
  • Workshops / Arbeitsgruppen,
  • Ausflüge und Projektwochen, oder Ihre ganz eigene Idee.

Zusätzlich bieten wir interessierten Personen an Schulen, Kitas und ihren Fördervereinen, die an der Betreuung von mindestens 8 Patenschaftstandems interessiert sind: Supervision, Coaching, Seminare und Informationsveranstaltungen.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann melden Sie sich bei uns und unterstützen Sie die Umsetzung an Ihrem Standort, indem Sie lokale Ansprechperson werden.

Online-Bewerbungsformular Chancenpatenschaftsprogramm 2019

Das Chancenpatenschaftsteam des lsfb steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Wir beraten Sie gerne und beantworten Ihre Fragen bei Bedarf gerne in einem persönlichen Gespräch. Sie erreichen uns per E-Mail, Telefon oder auch über das Kontaktformular des lsfb.

Hier können Sie die Informationen zur Chancenpartenschaft als Pdf herunterladen.


Und hier gibt es bei YouTube einen Film zu den Chancenpatenschaften und wie es funktioniert.

Erklärfilm Chancenpatenschaften

Aaron Schmidt Beisitzer im Vorstand, Projektmanagement Berlin / Brandenburg
Telefon: 030 30341910
Mobil: 0176 - 73 78 58 95
Maria Kwiatkowska Projektassistenz Berlin / Brandenburg
Telefon: 030 30341910
Mobil: 0151 - 51 56 49 36

Neues Förderprogramm der Aktion Mensch: Inklusion einfach machen

Sie haben eine tolle Projektidee, die Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringt, aber nicht so viel Eigenkapital, um sie allein umzusetzen? Dann sind Sie bei dem Förderprogramm "Inklusion einfach machen" genau richtig! Es werden gute Projekte mit einem Satz von bis zu 95 Prozent gefördert.

Alles zum Förderprogramm und zum Förderantrag finden Sie hier:

https://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/inklusioneinfachmachen.html

Patenschaften auf Augenhöhe: Mit- und voneinander lernen!

Logo Patenschaftsprogramm

Wir stärken Ihr Engagement. 2016 konnte der lsfb bereits 494 Patenschaftstandem in Berlin und Brandenburg fördern. Der lsfb freut sich sehr, dass das Programm „Menschen stärken Menschen“ in die nächste Runde geht und wir auch in diesem Jahr wieder 300 Patenschaftstandem zwischen Kindern und Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung ins Leben rufen und fördern können.

Unser Ziel:

Wir stärken Patenschaften, die

  • eine Basis für persönliche Begegnungen schaffen,
  • längerfristige Beziehungen und Freundschaften aufbauen,
  • das Lernen von- und miteinander ermöglichen,
  • Vorurteile und Ängste im alltäglichen Miteinander abbauen,
  • Menschen mit Fluchterfahrung das Ankommen in unserer Gesellschaft erleichtern,
  • eine echte Chance für soziales Zusammenleben bieten.  
Was ist ein Patenschaftstandem?
  • Ein Tandem besteht aus zwei Personen - eine mit und eine ohne Fluchterfahrung.
  • Patenschaften sind darauf ausgerichtet, Menschen zu befähigen, die diversen Anforderungen des Alltags zunehmend selbständig wahrzunehmen. Sie dürfen sehr gerne in Freundschaften münden.
  • Patenschaften werden beidseitig freiwillig geschlossen.
  • Die Tätigkeit der Patinnen und Paten erfolgt unentgeltlich, wird aber von uns unterstützt.
  • Inhalt und Form (Aktivitäten, Häufigkeit und Dauer) sind individuell vereinbar.
  • Eine Vereinbarung wird miteinander getroffen.
Wer kommt für ein Patenschaftstandem in Frage?

Für die Patenschaftstandems sind wir auf der Suche nach engagierten und interessierten

  • Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • an und rund um Schulen, Kitas und ihren Fördervereinen.


Hierbei legen wir unseren Fokus nicht nur auf engagierte Erwachsene als Patinnen und Paten, sondern wollen verstärkt folgende Patenschaften fördern, zwischen:

  • Kindern und Jugendlichen
  • Regel- und Willkommensklassen
  • Einzelnen und Familien
Welche Rolle spielt der Förderverein?

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass lokale Patenschaftstandems sich finden und miteinander vernetzen können. Darüber hinaus erarbeiten wir mit Ihnen gern vielfältige Formen der Unterstützung. Gestaltungsbeispiele hierfür könnten sein:

  • Begegnungs- und Sommerfeste,
  • kulturelle Aktivitäten – an der Schule / Kita, unterwegs und an anderen Orten,
  • Workshops / Arbeitsgruppen,
  • Ausflüge und Projektwochen,
  • oder Ihre ganz eigene Idee.


Zusätzlich bieten wir interessierten Personen an Schulen, Kitas und ihren Fördervereinen, die an der Betreuung von mindestens 8 Patenschaftstandems interessiert sind:

  • eine feste Ansprechperson,
  • Supervision und Coaching,
  • Seminare und Informationsveranstaltungen.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann melden Sie sich bei uns und werden Sie lokale Ansprechperson und unterstützen Sie die Umsetzung an Ihrem Standort.

Das Patenschaftsteam des lsfb steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und wir möchten Sie gerne beraten und Ihre Fragen beantworten.
Sie erreichen uns per E-Mail, Telefon oder auch über das Kontaktformular des lsfb.

Nützliche Informationen zum Download

Damit Sie sich einen guten Überblick verschaffen können, haben wir für Sie einen Informations-Leitfaden erstellt. Dieser gibt Ihnen detaillierte Antworten zum Patenschaftsprojekt des lsfb. Zusätzlich können Sie sich das Faltblatt „Erklärung des Patenschaftsprojekts für Paten“ anschauen, das den potentiellen Patinnen und Paten das Projekt näher bringen soll. Das Faltblatt können wir Ihnen auch in anderen Sprachen zur Verfügung stellen. Für den Lehrkörper haben wir noch einen Leitfaden entwickelt, der Sie dabei unterstützen soll das Lernverhalten der Kinder altersgemäß zu verstehen und für die jeweilige Altersgruppe den optimalen Lernansatz zum Fremdsprache lernen anzuwenden.

Informations-Leitfaden des Patenschaftsprojekts für die umsetzenden Schulen und Vereine lsfb

Erklärung des Patenschaftsprojekts für die Paten DEUTSCH

Erklärung des Patenschaftsprojekts für die Paten ENGLISCH

Leitfaden Deutsch als Fremdsprache lsfb

Patenschaften Projektinformation lsfb

Patenschaftsprogramm Menschen stärken Menschen 2016 Evaluationsbericht

Patenschaftsprogramm Menschen stärken Menschen 2017 Evaluationsbericht

E-Book #Patenschaften
Die Stiftung Bürgermut unterstützt mit dem Programm openTransfer #Patenschaften die Vernetzung und die Verbreitung von Patenschaftsprojekten in Ostdeutschland. Das E-Book bündelt auf 152 Seiten Impulse und Erkenntnisse von zahlreichen Organisationen.

Im Januar 2016 war der Auftakt des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“ des Bundesministeriums Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), mit dem bis zu 25.000 neue Patenschaften zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung gefördert werden sollen. Die Stiftung Bildung ist mit den Kita- und Schulfördervereinen und ihren Landesverbänden in Berlin-Brandenburg und Thüringen Programmpartnerin und kann Ihr Engagement für Menschen mit Fluchterfahrung aus Bundesmitteln fördern.

Die Stiftung Bildung ist vielfältig aktiv. Wenn Sie Projekte wie dieses in Zukunft mit einer Spende unterstützen wollen, dann klicken Sie hier

Logo Stiftung BildungLogo Menschen stärken MenschenLogo Gefördert vom BMFSJ

Fördermöglichkeiten der LKJ Brandenburg

Logo der LKJ Brandenburg
Logo der LKJ Brandenburg

Über die LKJ Brandenburg können für Maßnahmen im Rahmen der Richtlinien zur Förderung der Jugendbildung und Jugendbegegnung im Land Brandenburg (des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg) Förderanträge gestellt werden. Der lsfb ist Mitglied in der LKJ Brandenburg.

Kontakt:

Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam"
Breite Straße 9a, 14467 Potsdam
Tel. 0331 281 466
info@stiftungwaisenhaus.de

Förderratgeber für Vereine, Schulen, Kitas

www.foerderratgeber.de

Der Förderratgeber ist speziell für Vereine, Schulen, Kitas, kulturelle und soziale Projekte. Das Handbuch bietet einen detaillierten Überblick über die Fundraising-Arbeit für Vereine, Schulen und Organisationen. Es gibt Orientierungshilfen zur Projektarbeit und Antragstellung sowie Einblick in verschiedene nationale und europäische Fördermöglichkeiten. Vorgestellt werden u.a. die Chancen und Risiken des Crowdfunding sowie des Bildungssponsoring, die Stiftungslandschaften in Nachbarländern, aktuelle Programme der EU-Förderung, die Adressen zum Bußgeldmarketing für alle Bundesländer und praktische Tipps zum Aufbau der eigenen Datenbank. Bestellung unter: www.foerderratgeber.de

Förderungen durch die Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam"

Logo der Stiftung Waisenhaus zu Potsdam

Einreichung von Förderanträgen an die Stiftung jederzeit möglich. Die Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ besteht mit 40-jähriger Unterbrechung seit 1724. Ihr Zweck ist die Förderung sozial benachteiligter Kinder und Jugendlicher. Die Stiftung ist im gesamten Land Brandenburg tätig. Der Stiftungszweck wird unter anderem verwirklicht durch die Förderung von Projekten Dritter. Förderschwerpunkte sind: kulturelle Bildung, Kinder- und Jugendhilfe (über das Regelangebot hinausgehend), Medienkompetenz, Politische Bildung und internationale Begegnungen. Ein Antrag auf Projektförderung kann von jeder gemeinnützigen Organisation gestellt werden. Im Vorfeld der Antragstellung empfiehlt die Stiftung, telefonisch oder per E-Mail abzuklären, ob das geplante Vorhaben für eine Förderung grundsätzlich in Frage kommt.

Kontakt:

Stiftung "Großes Waisenhaus zu Potsdam"
Breite Straße 9a, 14467 Potsdam
Tel. 0331 281 466
info@stiftungwaisenhaus.de

Vergangene Förderprogramme:

Modellprojekt „beteiligungsgerechte Schule“!

Die Servicestelle Jugendbeteiligung e.V. sucht für ein Modellprojekt Schulen, die sich auf den Weg machen möchten, „beteiligungsgerechte Schule“ zu werden.

Jetzt bewerben! Bewerbungsfrist ist der 15. Juni 2019

Die Servicestelle Jugendbeteiligung versteht sich als Dienstleisterin für Jugendengagement, Jugendbeteiligung und Demokratieentwicklung. Sie macht jugendliches Engagement möglich, indem sie junge Menschen über beteiligungsrelevante Inhalte informiert, Jugendinitiativen bzw. lokale Projekte vernetzt und Organisationen auf dem Weg der Demokratieentwicklung begleitet. Ziel ihres Wirkens ist insbesondere das Empowerment junger Menschen und die Professionalisierung unabhängiger jugendlicher Projektarbeit. Als bundesweite Organisation setzt sie sich zudem politisch für engagementförderliche Rahmenbedingungen ein und steht jungen Erwachsenen sowie Organisationen in ihrer (ehrenamtlichen) Arbeit mit Rat und Tat zur Seite. Im Fokus ihrer Arbeit steht die Förderung von jungem Engagement, welches sich über ihre inhaltlichen Schwerpunkte Inklusion, Partizipation im digitalen und schulischen Raum und Demokratieförderung erstreckt.

Mit dem Projekt „beteiligungsgerechte Schule“ unterstützt die Servicestelle Jugendbeteiligung e.V. Schulen dabei, die Themen Demokratieförderung und Partizipation in der Schulentwicklung zu verankern. Sie bietet eine Analyse der bestehenden Angebote und Maßnahmen sowie der Bedarfe der Schule und unterbreitet Vorschläge für eine zielgerichtete Stärkung der demokratischen Schulkultur und zur Erprobung passender Projekte und Vorhaben. Sie möchte dazu beitragen, dass Demokratieentwicklung an der Schule nicht nur punktuell stattfindet. Sie unterstützt dabei, ein stimmiges und ineinandergreifendes Konzept zu entwickeln. Sie begleitet Sie auf dem Weg zur beteiligungsgerechten Schule.

Der angestrebte Projektstart fällt auf den Beginn des neuen Schuljahrs 2019/20, Bewerbungsfrist ist der 15. Juni.

Hier gelangen Sie direkt zur Ausschreibung für die Schulen (PDF-Datei)

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter https://www.servicestelle-jugendbeteiligung.de/projekte/beteiligungsgerechte-schule/.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Gunnar Storm unter 030 3087 84525 oder beteiligungsgerecht@jugendbeteiligung.info.

Förderpreis Verein(t) für gute Kita und Schule 2019

FÖRDERPREIS „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2019, Thema: Wir l(i)eben Zukunft Bewerbungsschluss: 10.07.2019

Der Preis

Kita- und Schulfördervereine bündeln das zivilgesellschaftliche Engagement von Eltern, Erzieher*innen, Lehrkräften, Schüler*innen und interessierten Dritten.

Durch ihre engagierte Arbeit gestalten sie Bildung mit, schaffen sozialen Ausgleich, schließen Lücken und werden so zu verlässlichen Partner*innen bei der Entwicklung des Lern- und Lebensraums Kita und Schule.

Der Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ prämiert seit bereits fünf Jahren deutschlandweit erfolgreiche Projekte von Kita- und Schulfördervereinen.
Ziel ist es, in Kitas und Schulen wirksame Projekte zu entdecken, zu fördern und zu verbreiten.

„Spicken und Nachahmen sind ausdrücklich erwünscht!“, so der Wunsch der Stiftung Bildung. Sie arbeitet dabei bundesweit eng mit den Verbänden der Kita- und Schulfördervereine zusammen.

Worum geht es in der Ausschreibung 2019?

Angedockt an das diesjährige Thema der Jugendnachhaltigkeitskonferenz youcoN: „Wir l(i)eben Zukunft.“ soll auch der diesjährige Förderpreis zeigen, dass junge Menschen sich mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auseinandersetzen. Beispielhaft hierfür sind die BNE-Aktivitäten der Stiftung Bildung sowie der Kita- und Schulfördervereine, die sich unter anderem in der frühkindlichen Bildung und in Schulen dem nationalen Aktionsplan BNE widmen.

Der gesellschaftlich fest zu verankernde Ansatz von Nachhaltigkeit für die Zukunft der folgenden Generationen muss bundes- und weltweit Thema Nummer Eins werden. Viele haben sich schon auf den Weg gemacht – vielen Dank dafür!
Ganz gleich, ob es sich um die umweltbezogenen, wirtschaftlichen, sozialen oder politischen Ziele handelt, in allen Bereichen gibt es genug zu tun, um dauerhaft zukunftsfähig zu sein.

Was für manche überraschend sein mag: Politik in Deutschland ist nach dem Grundgesetzt Artikel 20a verantwortlich für die nachkommenden Generationen von Menschen und Tieren. Dort steht: Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

Doch es liegt nicht an der Politik alleine die Zukunft für die kommenden Generationen zu gestalten. Es ist von zentraler Bedeutung, frühzeitig mit der Verantwortungsübernahme und deren Auseinandersetzung zu beginnen, um eine pädagogische Begleitung und Bildung voranzutreiben.
Gleichermaßen ist es unabdingbar dieses Wissen flächendeckend zu verbreiten. Denn es ist für die Gesellschaft - für uns alle - von großer Bedeutung, da es gesellschaftliche Partizipation und individuelle Selbstverwirklichung umfasst.

Kinder und Jugendliche sollten aus diesem Grunde ganz bewusst mit dem Thema in Kontakt kommen. Dabei sollte weniger eine theoretische Fundierung, als vielmehr das praktische Erleben und Spielen mit Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen. Kurzfristige Angebote können zu einer ersten, bewussten Auseinandersetzung mit dem Thema beitragen, längerfristige Maßnahmen können helfen, nachhaltige Zukunftsvorstellungen im Bewusstsein zu verankern.
 

Gesucht werden Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine positive Auseinandersetzung mit der Zukunft ermöglichen.

Im Kita-Bereich kann dies u. a. durch den bewussten Einsatz von Bilder- und Kinderbüchern erfolgen, die mit verschiedenen Optionen oder Alternativen und für Rollenspiele erweiterte Perspektiven aufzeigen und zum Nachfragen anregen. Ebenso kann die Qualifizierung der Erzieher*innen im Bereich der zukunftsorientierteren Pädagogik im Kindergarten im Fokus des Projekts stehen.

In der Schule können Maßnahmen wie Aktionen gegen Plastikmüll, vegane Kochevents und Maßnahmen zur Aufklärung für einen zukunftsorientierten Lebensstil angeboten werden. Projekte können auch die Fortbildung der Lehrkräfte aufgreifen beispielsweise zum Thema „Bildung in der Zukunft“ und wie diese Kompetenz den Unterricht und die Partizipation der Schüler*innen verändert.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Zeigen Sie uns Beispiele Ihres Engagements für eine lebenswerte Zukunft, von denen andere lernen können!

Welche Projekte suchen wir für den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2019 – Wir l(i)eben Zukunft.?

Wir suchen Projekte zum Thema „Wir l(i)eben Zukunft.“

Bewerben können sich Kita – und Schulfördervereine, die mit ihren Kitas und Schulen ein Projekt initiiert haben und folgende Kriterien erfüllen:

  • Das Projekt behandelt eine relevante konkrete Herausforderung an der jeweiligen Kita oder Schule (z.B. nachhaltigkeitsorientierte Pädagogik, umweltbewusste, ökologische Berufs- und Berufs-/Studienorientierung) oder ist die Antwort auf konkrete Zukunftsthemen wie z.B. soziale Herausforderungen, Umweltthemen, Müll- und Plastikvermeidung, Klimakrise, digitale Bildung, künstliche Intelligenz, Mobilität, Armut oder Ernährung.
     
  • Das Projekt ist bereits über das Ideenstadium hinaus entwickelt und es können erste Ergebnisse präsentiert werden.
     
  • Das Projekt ist langfristig angelegt und kontinuierlich in den Kita- und Schulalltag eingebunden bzw. soll zukünftig eingebunden werden.
     
  • Kinder und Jugendliche sind in das Projekt aktiv eingebunden, im besten Fall haben sie das Projekt selbst angestoßen oder führen es durch.
     
  • Bei der Umsetzung des Projektes kooperiert der Förderverein mit der Kita oder Schule.
     

Die Nominierung erfolgt durch die Verbände der Kita- und Schulfördervereine. Die Verbände legen dabei folgende Kriterien zugrunde:

  • Wirksamkeit: Das Projekt bewirkt deutliche und kontinuierliche Veränderungen vor Ort und ist geeignet innerhalb der Kita- und Schulgemeinschaft die Haltungen und Werte unter Zukunftsaspekten zu erweitern.
  • Beteiligung: Kinder und Jugendliche sind maßgeblich an der Ideenfindung und Umsetzung beteiligt und wirken aktiv mit.
  • Optional Vernetzung: Im Rahmen des Projektes kooperier(t)en der Kita- oder Schulförderverein mit außerschulischen Partner*innen.

 

Beispiele für gesuchte Projekte:
•    Spurensuchen: Woher kommen unsere Lebensmittel und Kleidungsstücke.
•    Alle anders und alle gleich: Was ist eigentlich „Inklusion“?
•    Welche Zukunft möchte ich für meine Enkelkinder bauen?
•    Die Ressourcen unserer Welt – wo fangen sie an, wo hören sie auf.
•    Forschungs-AG „Lebenswerte Zukunft“: Wie werden unsere Gewässer wieder sauber?
•    Unsere Schulküche kocht regional und saisonal!
•    Papierlose Schule – ein Weg in die Zukunft!
•    Kreatives Mathe-lernen – wir bringen Kunst und Mathe zusammen!
•    Eine Schule – 20 Wege: vielfältige Lern- und Lehrmethoden im Schulalltag.
•    Hallo zum Dritten Geschlecht: gelebte Gendervielfalt in unserer Schule.
•    AG „Digitaler Stundenplan“: unsere Schule wird agil.
•    Viva la Demokratie! Unsere Schule wird basisdemokratisch.

Welche Preise werden verliehen und welche Anerkennung gibt es?

Der Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“, mit dem drei Projekte öffentlich ausgezeichnet werden, ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.
Das Preisgeld kann von den Preisträger*innenprojekten frei eingesetzt werden.

Alle nominierten Projekte werden zu einem Seminartag nach Berlin eingeladen. Zusätzlich werden alle Nominierten auf der Internetseite der Stiftung Bildung sowie eventuellen Partner*innen präsentiert und profitieren so von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. 

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

Bewerbungsphase vom 20. Mai - 10. Juli 2019:
Interessierte Kita- und Schulfördervereine aus Berlin und Brandenburg können sich mit einer kurzen Projektbeschreibung hier bewerben.


Nominierungsphase vom 11. Juli - 30. August 2019:
Aus allen eingegangenen Bewerbungen wählt der lsfb Projekte für den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2019 aus und nominieret sie für den Bundesentscheid. Dazu erstellt der lsfb gemeinsam mit den ausgewählten Kita- und Schulfördervereinen die Nominierungsunterlagen zu den Projekten.


Präsentation der nominierten Projekte und Juryentscheid ab September 2019:
Eine Jury aus unabhängigen Expert*innen wählt drei Projekte aus, die je einen der Förderpreise erhalten. Alle nominierten Projekte werden auf der Internetseite der Stiftung Bildung präsentiert. 

 

Die Verleihung des Förderpreises „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2019 und der Seminartag finden in Berlin statt. Die Reisekosten zur Veranstaltung werden für alle nominierten Projekte bis zu einem festgesetzten Höchstpreis erstattet.

 

Wie bewerbe ich mich?

Interessierte Kita- und Schulfördervereine aus Berlin und Brandenburg können sich mit einer kurzen Projektbeschreibung hier bewerben.

Ansprechperson
Aaron Schmidt Beisitzer im Vorstand, Projektmanagement Berlin / Brandenburg
Portrait Beate Krenz
Beate Krenz Geschäftsstelle
Ausschreibungsunterlagen als pdf
Ausschreibung

Anerkennungspreis 2019 für Brandenburg

Logo lsfb

FRIST VERLÄNGERT! Unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Frau Britta Ernst. 5.000 Euro für Kita- und Schulfördervereine aus dem Land Brandenburg. Bewerbungsfrist 15. Februar 2019.

Der Preis

Zum vierten Mal schreibt die Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ gemeinsam mit dem Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb) einen Preis für Kita- und Schulfördervereine im Land Brandenburg aus. Der Anerkennungspreis 2019 „Stark durch Teilhabe“ würdigt Kitas und Schulen, die sich im Bereich Teilhabe von Kindern und Jugendlichen, insbesondere von solchen mit Benachteiligungen, engagieren. Dafür stellt die Stiftung insgesamt 5.000 € bereit. Bewerben können sich Kita- und Schulfördervereine aus dem Land Brandenburg.

Schirmherrin des Anerkennungspreises 2019 ist Britta Ernst, die Ministerin für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg.

Unter Teilhabe, auch Partizipation genannt, wird eine regelmäßige und vor allem aktive Beteiligung und Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen in Entscheidungsprozesse der Kita oder der Schule, bei der Planung und Umsetzung von Projekten und Vorhaben etc. verstanden. Auf die Einbeziehung von jungen Menschen aus benachteiligten Familien oder Gruppen legt der Preis ein besonderes Augenmerk. Benachteiligung meint dabei in einem weiten Verständnis unter anderem Migrant*innen, Minderheiten, Kinder und Jugendliche mit körperlichen, kognitiven oder sozialen Einschränkungen oder solche, die nicht in ihrem Elternhaus aufwachsen können.

Prämiert werden überzeugende Projekte und Initiativen, die einen Beitrag dazu leisten, die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu unterstützen.

Ihre Idee

Wir freuen uns über kreative, unkonventionelle, aber auch ganz einfache Ideen. Bereits laufende oder abgeschlossene Projekte, die gut gelungen sind, können eingereicht werden. Wichtig ist der partizipative Charakter Ihres Projektes, d.h. die aktive Einbeziehung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen in Planung und Durchführung. Handlungsfelder könnten beispielsweise sein: Umgestaltung des Umfeldes von Kita oder Schule, Spielplatzplanung, Natur- und Umweltschutz, Präventions-, Sport- oder Gesundheitsprojekte, Kulturarbeit, soziale Projekte …

Mit dem Preis wird nicht das Projekt selbst gefördert, sondern er ist eine Anerkennung für besonders gelungene Projekte, die den Kindern und Jugendlichen einer Kita oder Schule eine aktive Teilhabe ermöglichen. Darüber hinaus möchten Stiftung und lsfb Sie bei der Weiterverbreitung Ihrer Ideen unterstützen.

Wer kann sich wie bis wann bewerben?

Bis zum 15. Februar 2019 können sich Kita- und Schulfördervereine im Land Brandenburg bewerben. Ihre Bewerbung sollte mindestens folgende Angaben enthalten:

  • Name, Anschrift und Kontaktangaben der Kita/Schule und des Fördervereins;
  • Ziel des Projektes;
  • Projektbeschreibung;
  • Projektzeitraum und Projektverlauf;
  • Zahl der beteiligten und erreichten Kinder / Jugendlichen;
  • Alter der Kinder / Jugendlichen;
  • Beschreiben Sie die Zusammenarbeit mit Partner*innen in- oder außerhalb der Einrichtung;
  • Projektfotos;
  • Versicherung, dass Sie die Datenschutzbestimmungen des lsfb im Impressum der Homepage gelesen haben: www.lsfb.de/impressum.

Bitte legen Sie Ihrer Bewerbung einen aktuellen Gemeinnützigkeitsnachweis des Fördervereines, ausgestellt vom zuständigen Finanzamt, bei.

Nutzen Sie auch die schnelle und unkomplizierte Möglichkeit der Online-Bewerbung:
https://bit.ly/2DSDGFV

Fotos, Dokumente und Nachweise bitte separat an anerkennungspreis@lsfb.de senden.

Sollte (noch) kein Förderverein an Ihrer Einrichtung vorhanden sein, berät und unterstützt Sie der lsfb unkompliziert und schnell bei der Gründung, so dass Ihrer Bewerbung nichts im Wege steht.

Nominierung und Verleihung

Die Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“, der Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb) und der Landesschülerrat Brandenburg nominieren aus den Einsendungen ein oder mehrere Projekte. Insgesamt stehen 5.000 € zur Verfügung, die auf die prämierten Projekte aufgeteilt werden.

Die Preisverleihung findet am 30. März 2019 im Rahmen des lsfb-Seminartages in der Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ statt.

Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb)Logo Stiftung Waisenhaus zu Potsdam
Kontakt

Für Rückfragen wenden Sie sich per E -Mail an:
anerkennungspreis@lsfb.de

Für telefonische Rückfragen:
Beate Krenz, lsfb-Geschäftsstelle
Telefon: 030 3034 1910

René Schreiter, Stiftung „Großes Waisenhaus“
Telefon: 0331 28146 82 (Potsdam)

Ausschreibung als pdf
Ausschreibung Anerkennungspreis 2019 für Brandenburg

lsfb-Förderfonds „Benachteiligung und Begabung“

Juni 2019: Der Förderfonds ist ausgeschöpft, eine Fortführung wird angestrebt.

Ziele

Mit dem lsfb-Förderfonds „Benachteiligung und Begabung“ sollen benachteiligte und/oder begabte Kinder und Jugendliche gefördert werden. Der Förderfonds konnte aus Stiftungsmitteln für die Region Berlin-Brandenburg eingerichtet werden. Besonders förderungswürdig sind Maßnahmen, die dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche:

  • Schulabschlüsse erreichen,
  • Hausaufgabenbetreuung erhalten und wahrnehmen,
  • beim Übergang von der Schule in den Beruf aktiv begleitet werden.
     
Voraussetzungen für die Bewerbung

Der Förderfonds ist ausgeschöpft, eine Fortführung wird angestrebt.

  • Bewerben können sich alle Schulen mit ihren Schulfördervereinen, die Mitglied im lsfb sind.
  • Bitte reichen Sie eine kurze Projektbeschreibung (1-3 Seiten) sowie eine Ressourcenplanung (Finanzplan, Einsatz von ehrenamtlichen Stunden, falls vorhanden) ein.
  • Bestehende oder neue Projekte können ihre Ideen zu den oben genannten Themen jeder Zeit einreichen.
  • Nach Abschluss sind eine kurze Projektbeschreibung (max. 1 Seite) und 1-3 Fotos mit Freigabe entsprechender Rechte für die Veröffentlichung in den Medien des lsfb wünschenswert.​​​​​​​
Förderung

Der Förderfonds ist ausgeschöpft, eine Fortführung wird angestrebt.

Projektfördersummen können zwischen 1.000-5.000 Euro liegen.
Der Schulförderverein erhält vorerst zur Initiierung und/oder Umsetzung des Projekts einmalig eine Förderung.

Ansprechperson
Portrait Beate Krenz
Beate Krenz Geschäftsstelle
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Förderpreis Verein(t) für gute Kita und Schule 2018

Die Stiftung Bildung sucht Projekte zum Thema Bildung frei von Geschlechterklischees. Bewerben können sich Kita – und Schulfördervereine, die mit ihren Kitas und Schulen ein Projekt initiiert haben. Drei Projekte werden öffentlich ausgezeichnet und mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Sie können sich über unser Formular bis zum 30. April 2018 für den Förderpreis bewerben. [Die Bewerbungsphase für den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2019 startet demnächst. Die Ausschreibungsunterlagen finden Sie in Kürze an dieser Stelle.]

Der Preis

Bewerbungsfrist bis Mitte Mai 2018 verlängert

Gesellschaftlich fest verankerte Geschlechterstereotype prägen von früher Kindheit an trennende Vorstellungen von „Weiblichkeit“ und „Männlichkeit“ und haben maßgeblichen Einfluss auf Berufsvorstellungen und Lebensplanung von Mädchen und Jungen. Dies hat auf drei Ebenen Auswirkungen:

  • Gesellschaftlich: Eine klischeefreie Berufs- und Studienwahl hat eine eigenständige Existenzsicherung über den gesamten Lebensverlauf im Blick und ermöglicht Frauen und Männern eine gleichberechtigte gesellschaftliche Partizipation.
  • Individuell: Die berufliche Selbstverwirklichung ist ein wesentlicher Aspekt persönlicher Zufriedenheit und Lebensqualität. Geschlechterklischees schränken die freie Entfaltung der Persönlichkeit ein.
  •  Wirtschaftlich: Eine wettbewerbsfähige Volkswirtschaft ist darauf angewiesen, dass alle jungen Menschen ihre Fähigkeiten unter Berücksichtigung ihrer Lebensentwürfe bestmöglich realisieren. Dadurch werden die gesamtwirtschaftlichen Wachstumspotenziale genutzt und es wird ein wichtiger Beitrag zur Sicherung des Fachkräftebedarfs geleistet.

Deshalb ist es von zentraler Bedeutung, frühzeitig mit der kritischen Auseinandersetzung von Geschlechterzuschreibungen und -erwartungen zu beginnen und Kinder und Jugendliche zu ermutigen, ihren individuellen Neigungen, Fähigkeiten und Talenten zu folgen – frei von Geschlechterklischees.
Eine pädagogische Begleitung und Bildung frei von Geschlechterklischees befähigt Kinder und Jugendliche, Geschlechterstereotype in den Blick zu nehmen, zu hinterfragen und mit eigenen Lebensentwürfen abzugleichen: Welche Geschlechterklischees gibt es für Frauen und Männer? Ist Geschlecht eine biologische Dimension oder etwas, das wir tagtäglich praktizieren, indem wir uns in einer gewissen Art und Weise kleiden und verhalten? Schränken Geschlechterklischees Menschen darin ein, sich frei zu entfalten und führen sie auch zu Benachteiligungen? Sind sie zeitlos oder unterliegen sie fortwährenden gesellschaftlichen Veränderungen? Sind Vorstellungen von Weiblichkeit und Männlichkeit in anderen Kulturen vielleicht auch ganz anders als bei uns?
Schüler*innen haben in ihrer Entwicklung schon vielfältige Erfahrungen mit dem Thema „Geschlechterklischees” gemacht und machen tagtäglich Neue. Sie wissen, dass das Thema keine reine Theorie, sondern in ihrem Alltag von ganz praktischer Relevanz ist. Dennoch wird es in der Regel nicht thematisiert und bewusst reflektiert. Dabei sind Geschlechterfragen gerade für eine demokratische Gesellschaft von großer Bedeutung, da sie gesellschaftliche Partizipation und individuelle Selbstverwirklichung umfassen. Kinder und Jugendliche sollten aus diesem Grunde ganz bewusst mit dem Thema in Kontakt kommen. Dabei sollte weniger eine theoretische Fundierung, als vielmehr das praktische Erleben und Spielen mit Geschlechterklischees im Vordergrund stehen. Kurzfristige Angebote können zu einer ersten, bewussten Auseinandersetzung mit dem Thema beitragen, längerfristige Maßnahmen können helfen, flexiblere Geschlechtervorstellungen nachhaltig im Bewusstsein zu verankern.
Gewünscht werden Projekte, die Kindern und Jugendlichen eine kritische Auseinandersetzung mit Geschlechterklischees ermöglichen und zu einer Flexibilisierung von Männlichkeits- und Weiblichkeitsbildern beitragen.
Im Kita Bereich kann dies u. a. durch den bewussten Einsatz von Bilder- und Kinderbüchern erfolgen, die mit verschiedenen Rollenbildern von Mädchen und Frauen sowie Jungen und Männer arbeiten und für Rollenspiele erweiterte Perspektiven aufzeigen und zum Nachfragen anregen. Ebenso kann die Qualifizierung der Erzieherinnen und Erzieher im Bereich der geschlechterdifferenzierenden Pädagogik im Kindergarten im Fokus des Projekts stehen.
In der Schule können Maßnahmen wie der Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag und der Boys’Day – Jungen-Zukunftstag für eine Berufsorientierung frei von Geschlechterklischees angeboten werden oder das Projekt greift die Fortbildung der Lehrkräfte beispielsweise zum Thema „Gendersensibel lehren und lernen“ auf und wie diese Kompetenz den Unterricht verändert.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Zeigen Sie uns Beispiele Ihres Engagements, von denen andere lernen können!

 

Welche Projekte suchen wir?

Wir suchen Projekte zum Thema Bildung frei von Geschlechterklischees. Bewerben können sich Kita – und Schulfördervereine, die mit ihren Kitas und Schulen ein Projekt initiiert haben und folgende Kriterien erfüllen:

  •  Das Projekt behandelt eine relevante konkrete Herausforderung an der jeweiligen Kita oder Schule (z.B. geschlechterdifferenzierte Pädagogik, geschlechtergerechte Berufs- und Studienorientierung) oder ist die Antwort auf ein konkretes Problem (z.B. Sozialtrainingskurse, Gewaltprävention, deviantes Verhalten, Essstörungen, Extremismus, etc.).
  •  Das Projekt ist bereits über das Ideenstadium hinaus entwickelt und es können erste Ergebnisse präsentiert werden.
  •  Das Projekt ist langfristig angelegt und kontinuierlich in den Kita- und Schulalltag eingebunden bzw. soll zukünftig eingebunden werden.
  •  Kinder und Jugendliche sind in das Projekt aktiv eingebunden, im besten Fall haben sie das Projekt selbst angestoßen oder führen es durch.
  • Bei der Umsetzung des Projektes wird mit der Kita- und Schule und möglichst auch mit außerschulischen Partner*innen kooperiert.

 

Welche Preise werden verliehen?

Der Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“, mit dem drei Projekte öffentlich ausgezeichnet werden, ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld kann von den Preisträger*innenprojekten frei eingesetzt werden.

Bis wann kann man sich bewerben?

Bewerbungsfrist bis Mitte Mai verlängert

Sie können sich über unser Formular bis zum 15. Mai 2018 für den Förderpreis bewerben.  Erstmal brauchen wir eine gute Hand voll Informationen von Ihnen.  Wenn der lsfb ihr Projekt für den Förderpreis nominiert, wenden wir uns noch mal an Sie und fragen weitere Informationen ab, die der Jury dabei helfen, eine Entscheidung zu treffen.

Wie bewerbe ich mich?

Bitte füllen Sie die 10 Fragen in unserem Formular aus.  Wenn wir weitere Informationen benötigen, meldet sich Sophie von Wedel bei Ihnen.

Link zum Formular: http://bit.ly/2GZjkrg

Ansprechperson

sophie.von.wedel@lsfb.de

 

Ausschreibungsunterlagen als pdf
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