Leitbild/Ziele/Vision

Der Landesverband Schulischer Fördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb) ist die Spitzenorganisation der Berliner und Brandenburger Kita- und Schulfördervereine. Er ist der anerkannte Partner für starke Bildung.
Das Hauptziel des Verbandes ist die Verankerung und Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements und der ehrenamtlichen Arbeit im vorschulischen und schulischen Bildungsbereich.
Zur flächendeckenden Verbreiterung gehört die Gründung und Professionalisierung von Kita- und Schulfördervereinen, wobei sich der lsfb auch als Stimme zwischen seinen Mitgliedern, der Politik und der Öffentlichkeit versteht.

Der lsfb und seine Organe arbeiten überparteilich, glaubensunabhängig und auf der Grundlage der freiheitlichen-demokratischen Grundordnung. Die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden des lsfb und die Mitglieder des Gesamtvorstandes sind verpflichtet bei Aktivitäten des lsfb, in der Öffentlichkeit und bei dessen Außenvertretung diesen Grundsatz einzuhalten. Wir begrüßen ausdrücklich die Mitarbeit im lsfb von vielen unterschiedlichen Menschen mit verschiedenen Hintergründen (politischen, Glaubens-, Bildungs-, Lebenshintergründen), um damit so breit wie möglich die Vielfalt der lsfb-Mitglieder auch im Gesamtvorstand abbilden zu können.

Wir unterstützen die Positionierung zu Rechtsextremismus des Paritätischen, in dessen Landesverbänden Berlin und Brandenburg der lsfb Mitglied ist, vom 19.04.2018 in den folgenden Passagen:

„Der Paritätische mit seinen Mitgliedsorganisationen steht für eine demokratische, offene, vielfältige Gesellschaft, in der alle Menschen gleichwürdig teilhaben und Schutz erfahren – unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, sozialer oder ethnischer Herkunft, Alter, Religion oder Weltanschauung, sexueller Identität, materieller Situation, Behinderung, Beeinträchtigung, Pflegebedürftigkeit oder Krankheit. Unser Verband wird getragen von der Idee der Parität, das heißt der Gleichwertigkeit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten. Wir sehen uns verpflichtet, allen Ideologien der Ungleichwertigkeit entschieden entgegenzutreten.

Gute Soziale Arbeit heißt Einsatz für und die Verwirklichung von Menschenrechten. Unser Verständnis Sozialer Arbeit ist geprägt von einer menschenrechtsorientierten Haltung, die diskriminierende und menschenfeindliche Bezüge ausschließt und wirksame Interventionen ermöglicht. Wir sind Teil der Zivilgesellschaft, stehen für gelebte Demokratie und eine Kultur des wechselseitigen Respekts in der Gesellschaft, insbesondere auch innerhalb unserer Mitgliedsorganisationen und Einrichtungen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Bedürfnisse und Erfahrungen der Menschen in schwierigen Lebenslagen. Die Würde des Menschen ist unser Kompass. Haltung bedeutet für uns, Demokratie aktiv mitzugestalten und Widerstand zu leisten, wenn Menschenrechte bedroht oder missachtet werden.

Unser Einsatz für Menschenrechte ist auch Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus und Ideologien der Ungleichwertigkeit. Der Paritätische ist in der Gesellschaft fest verankert. Das Spektrum reicht von Bildungs- und Jugendarbeit über Hilfen für Gewaltopfer bis hin zu Kindergärten und Pflegeeinrichtungen, Fraueneinrichtungen, Angebote für Menschen mit Behinderung, Migrantenselbstorganisationen und Schwulen- und Lesbeninitiativen. Mit all diesen Mitgliedern stellen wir uns gegen die Ausbreitung rechtsextremer und menschenfeindlicher Einstellungen. Soziale Arbeit verlangt politische Einmischung, damit Rechtsextremismus und Ideologien der Ungleichwertigkeit sich weder politisch noch kulturell etablieren.

Für den Paritätischen ist und bleibt die Würde aller Menschen unantastbar. Dafür werden wir uns auch weiterhin mit Partnern, die unsere Ziele teilen, vernetzen, einsetzen und gemeinsam aktiv werden und zivilgesellschaftlichen Widerstand leisten."

Quelle: https://www.der-paritaetische.de

Zur Stärkung der Kita- und Schulfördervereine in der Struktur des zivilgesellschaftlichen Engagements an Bildungsstandorten und für deren höhere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit hat der lsfb bisher umfangreiche Kompetenzen entwickelt.

Beratung

  • Vereinsgründung
  • Projekte: Planung und Umsetzung
  • Vereinsstruktur- und Satzungsfragen
  • Rechts- und Steuerfragen

Seminar- und Workshop-Reihen

  • Anerkennungskultur
  • Fundraising
  • Mitgliedergewinnung
  • Vereinsrecht
  • Steuerrecht
  • Buchführung
  • Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Konfliktlösungen
  • Elternkompetenz

Mitwirkung in Gremien und Institutionen

  • Paritätische Wohlfahrtsverbände in Berlin und Brandenburg
  • Bundesverband der Kita- und Schulfördervereine (BSFV)
  • Bundesbehörden, Landesministerien und Senatsverwaltungen
  • Bezirke und Landkreise / kreisfreie Städte in Berlin und Brandenburg
  • Stiftung Bildung
  • Aktiv in Berlin

Die Umsetzung dieses Angebotes erarbeitet der lsfb mit einem ehrenamtlichen, maximal 9-köpfigen Vorstand mit bis zu 12 Beisitzer*innen und einem Beirat. Eine benutzerfreundliche und umfassende Bildungsplattform sowie ein umfangreiches Supportangebot stehen den lsfb-Mitgliedern jederzeit zur Verfügung. Darüber hinaus hat der lsfb ein Netzwerk von Expertinnen und Experten aufgebaut, die sowohl individuell als auch in Form von Seminaren und Workshops ihr Wissen weitergeben.

Unser gesamtes Angebot finden Sie hier


Gründung

Der Landesverband Schulischer Fördervereine Berlin-Brandenburg e.V (lsfb) wurde am 16. März 2004 von 20 ehrenamtlich Engagierten gegründet, um die Kita- und Schulfördervereine zu vernetzen, ihnen die Möglichkeit eines gemeinsamen Sprachrohrs zu geben und durch Information und konkrete praktische Hilfe auch deren knappe Budgets zu entlasten. Der lsfb ist weitestgehend ehrenamtlich aufgestellt und verfolgt keine eigenen finanziellen Interessen. Alle Leistungen und Angebote fließen direkt oder indirekt an die lsfb-Mitglieder. Inzwischen sind rund 700 Berliner und Brandenburger Kita- und Schulfördervereine (Stand September 2017) aus dem vorschulischen und schulischen Bereich im lsfb zusammengeschlossen. Der lsfb hat in der Regel gemeinnützige Vereine als Mitglieder, vertreten durch ihre jeweils aktuellen Vorsitzenden.


Struktur und Organisation

Der lsfb wird vom Vorstand, den Beisitzerinnen und Beisitzern geführt und dabei von einem Beirat unterstützt. Dieser Beirat profitiert vom Sachverstand seiner Mitglieder, die auf den verschiedensten Ebenen arbeiten und wirken: Angestellte, Manager*innen, Mitarbeitende im öffentlichen Dienst, IT-Consultants, Kunsthistorikerinnen, Architekten, Steuerberater*innen, Hausfrauen und -männer, Qualitätsmanager*innen, Physiker*innen sind u.a. im lsfb-Vorstand vertreten. Wir sind offen für alle, die uns künftig ergänzen wollen.

Hier erfahren Sie mehr darüber, wer wir sind


lsfb in Zahlen

Der lsfb freut sich jährlich über ca. 50 neue Mitglieder. In den Diagrammen können Sie die Entwicklung der Mitgliedschaften nachvollziehen und die Zahlen der einzelnen Berliner Bezirke bzw. Brandenburger Landkreise / kreisfreien Städte einsehen.
Der lsfb hat 722 Mitglieder, davon 544 in Berlin und 175 in Brandenburg. Stand: 26. Juni 2018.
Detaillierte Informationen zur Mitgliederentwicklung, zur Verteilung der Mitglieder auf die Berliner Bezirke und die Landkreise und kreisfreien Städten in Brandenburg enthalten die folgenden 3 Diagramme. Klicken Sie sich durch:

Entwicklung des lsfb seit Gründung

Gegründet wurde der lsfb als der Landesverband Schulischer Fördervereine Berlin e.V. (lsfb) am 16. März 2004. Seit 2005 begann ein markanter Zustrom neuer Mitglieder. Im Mittel sind es rund 50 Neuzugänge pro Jahr. 

Verteilung des lsfb-Mitgliedsvereine auf die Berliner Bezirke.

Verteilung des lsfb-Mitgliedsvereine auf Landkreise in Brandenburg.


Satzung

Unsere lsfb-Satzung finden Sie stets in der aktuellen Fassung hier als PDF-Datei zum Download.

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