Status:  umfassend

Inhalt

Im Zuge der SEPA-Umstellung ist alles etwas komplizierter geworden, das haben wir ja alle erfahren müssen. Nun ist das allgemeine Durcheinander aber auch verstärkt von Internet-Kriminellen genutzt worden, insbesondere bei betrügerischen Abbuchungen und betrügerisch beleghafte Überweisungen.

Ziele

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Rechtliches

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Aufwand

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Beschreibung

Betrügerische Abbuchungen (Lastschrifteinzüge)
Die Vorgehensweise ist bekannt. Die Betrüger durchsuchen die Homepages, finden dort eine Bankverbindung und buchen einen unauffälligen, weil mittelgroßen, Betrag ab.

Betrügerische beleghafte Überweisungen
In diesem Fall füllen die Betrüger ein Überweisungsformular aus und unterschreiben es mit einer fiktiven Unterschrift. Die Unterschrift auf beleghaften Überweisungen wird bei mittleren Beträgen nicht immer geprüft, so dass solche Überweisungen trotz gefälschter Unterschrift dennoch vereinzelt ausgeführt werden. Nun ist man solchen Betrügereien glücklicherweise nicht hilflos ausgeliefert. Gegen beide Vorgehensweisen kann man sich sowohl vorbeugend schützen als auch im Nachhinein widersprechen.

  1. a) Vorbeugend kann man betrügerische Abbuchungen verhindern, indem man das Konto für Abbuchungen sperrt. Im Rahmen einer solchen Sperre können Ausnahmen definiert werden, indem man Abbuchungen von bestimmten Partnern freischaltet. In unserem SEPA-Seminar hatten die Referenten der Deutschen Bank die sogenannte White List vorgestellt. Diese Absicherung ist für einen typischen Förderverein mit wenigen Abbuchungspartnern ein geeignetes Instrument.

    b) Im Nachhinein kann man betrügerischen Abbuchungen noch 8 Wochen nach der Abbuchung widersprechen. Die Bank erstattet dann ohne weitere Nachfragen den Betrag. Bei nicht vorhandenem Lastschriftmandat beträgt die Widerspruchsfrist sogar 4 Jahre.
     
  2. a) Vorbeugend kann man betrügerische Überweisungen ebenfalls verhindern. Dies erreicht man durch eine generelle Sperrung des Kontos für beleghafte Überweisungen.
    b) Im Nachhinein kann man auch bei betrügerischen Überweisungen der erfolgten Überweisung widersprechen. Hier hat man eine Widerspruchsfrist von mindestens 4 Jahren.


Man kann sich auch noch darüber hinaus schützen, so hat der lsfb folgende Maßnahmen getroffen:

  • Das Geschäftskonto des Vereins wird nicht auf der Homepage angezeigt und erscheint auch nicht auf den Mails an den großen Verteiler.
  • Für Spendeneingänge führen wir als Unterkonto ein Spendenkonto, welches wir auch auf unserer Homepage zeigen. Von diesem Spendenkonto kann aber nicht auf externe Konten sondern nur auf andere Unterkonten überwiesen werden.


Und noch eine abschließende Anmerkung: Auch das private Konto, das ein Jeder von uns führt, sollte man im Hinblick auf solche betrügerische Maßnahmen regelmäßig überprüfen.

Stolpersteine

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Hinweise und Tipps

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Ressourcen

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Downloads

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