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Inhalt

Das Wort Alumni beschreibt die Anbindung Ehemaliger an die Schule.

Ziele

Ziel der Alumni-Arbeit ist es, ehemalige Schülerinnen und Schüler an ihre Schule zu binden – zum einen, um ihr inzwischen erworbenes Knowhow zu nutzen, zum anderen, um sich wohlwollende Spender zu sichern.

Aufwand

  • Finanzieller Aufwand:
    Einladungen, Essen und Trinken
  • Sachleistungen/Personen:
    Ein bis zwei Personen sollten sich kontinuierlich um die Alumni-Arbeit kümmern.
  • Zeitlicher Aufwand:
    Ein paar Stunden monatlich, vor Veranstaltungen sehr viel mehr.

Beschreibung

Das Wort Alumni kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie "Zögling". Unter anderem an Schulen wird hiermit die Kontaktpflege zu den Ehemaligen der eigenen Schule bezeichnet. Alumni-Arbeit beginnt im Grunde genommen bereits während der Schulzeit der Betreffenden, denn die Schülerinnen und Schüler von heute sind die Ehemaligen von morgen, die ihre „alte“ Schule unterstützen sollen.

Die Pflege dieses Bereiches ist sehr aufwendig, bringt aber auch allen Beteiligten einen Mehrwert.

Alumni-Arbeit wird hauptsächlich von Oberschulen betrieben, da hier die Abgehenden in einem Alter sind, in dem sie Gefühle wie Stolz, Dankbarkeit, Verbundenheit zu verschiedenen Lehrern/Lehrerinnen etc. erkennen. Grundschulkinder wollen meistens – auch wenn sie emotional vielleicht an ihrer Lehrerin/ihrem Lehrer hingen – nun zu den „Großen“ gehören und möglichst schnell auf eine Oberschule gehen.

Interessant ist die Frage der Mitgliedschaft im Förderverein:

  • Man könnte den Ehemaligen einen Sonderrabatt geben.
  • Man könnte Abiturienten und Abiturientinnen eine dreijährige kostenlose Mitgliedschaft schenken, um sie erst einmal über die ersten Studien- oder Berufsjahre hinweg an die Schule zu binden.

Vorteile der Alumni-Arbeit:

  • Ehemalige bleiben in Kontakt mit der Schule.
  • Ehemalige können ihr Wissen/ihre Erfahrungen an Schülerinnen und Schüler weiter geben.
  • Der Förderverein hat potentielle Spender an der Hand.
  • Ehemalige können aktiv mitarbeiten z.B. in der AG-Betreuung, im Förderverein.
  • Ehemalige können Schülerpraktika oder Auslandsaufenthalte vermitteln.

Kontakt herstellen

  • Wie findet man die Ehemaligen?
  • Schularchiv
  • Aufruf über die Schulhomepage
  • Kontakte über Internetportale
  • Kontakte knüpfen bei Schulveranstaltungen / Konzerten.

Auf jeden Fall muss jemand den wachsenden Adress-/Emailverteiler pflegen

Es gibt Oberschulen, die (einmal im Jahr) eine Tagesveranstaltung organisieren, bei der Ehemalige in die Schule kommen, um Schülerinnen und Schülern (z.B. der 11. Klassen) Rede und Antwort zu stehen. Thematisch geht es um die Berufe der Erwachsenen und ihre Erfahrungen, Tipps und Tricks, die sie an die Jugendlichen weitergeben.

Interessant kann aber natürlich auch sein, erst kürzlich Abgegangene wieder einzuladen, über ihr Studium/Auslandsjahr etc. zu sprechen.

Ehemalige, bereits in ihrem Berufsleben Gefestigte, sind eher bereit, ihrer „alteingesessenen“ Schule eine Spende zukommen zu lassen als das schulfremde Personen tun.

Ehemalige einer Schule sollten daher immer wieder mit Informationen versorgt werden, zum Beispiel mit Hinweisen zu Konzerten, Sommerfesten, Theateraufführungen etc.

Stolpersteine

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Hinweise und Tipps

Die Alumni-Arbeit fängt mit dem ersten Schultag an.
Nicht jede Schule ist die beste Schule der ganzen Gegend. Jede Schule kann aber einen bestimmten Geist verströmen, den Schülerinnen und Schülern das Gefühl von Verbundenheit geben, dass sie zu etwas Besonderem gehören. Sie müssen sich hier zu Hause fühlen. Dann ist auch die Chance groß, dass sie später gerne als Ehemalige an diese Schule denken und ihr weiterhin verbunden bleiben.

Es gibt eine Plattform, die zum Ziel hat, den Aufbau von Ehemaligennetzwerken zu unterstützen: www.alumni-at-school.org

Rechtliches

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Ressourcen

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Downloads

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