Zitate über Fördervereine


Oswald Menninger, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin
August 2014:
Frage an Oswald Menninger:
„Kommt durch Ehrenamt sozusagen die Gesellschaft wieder mit an den Tisch der Professionellen?“
Antwort:
„Ja. Und das ist wichtig. Es gab immer Menschen, die sich ehrenamtlich um die Lösung von aktuellen Problemen gekümmert haben. Erst ab einem gewissen Punkt kam der Staat auf den Plan und es entstanden professionelle Hilfen. Das letzte große Beispiel dafür war die Pflegeversicherung von 1995, aber so war es unter anderem auch bei der Hospizbewegung in den 90ern, in der Behindertenhilfe in den 60er/70er Jahren: Die Vorreiter großer Reformen waren engagierte Menschen, die den Staat in die Pflicht genommen haben.
Die neuste Entwicklung sind die Schulfördervereine. Hier wird aus einer Problemwahrnehmung heraus zunächst durch engagierte Eltern, aber auch durch Lehrer eine Reform vorangebracht. Schulen sollen wieder besser werden und diese notwendige Entwicklung wird durch Engagement beeinflusst. Solche Beispiele gibt es noch viele.“


Prof. Dr. Gesine Schwan  
im Juni 2013:
"Eine lebendige Demokratie braucht gute Bildung. Nachhaltige Veränderungen gehen heute selten von Regierungen aus, sondern werden mehr und mehr von einzelnen Engagierten und der organisierten Zivilgesellschaft in Gang gesetzt. Wenn Schule sich neuen Herausforderungen stellen soll, müssen die einzelnen Engagierten, also die Menschen in den Fördervereinen gestärkt werden, und wir müssen ihnen zu Know-how, Netzwerk und (finanziellen) Ressourcen verhelfen. Zivilgesellschaftliches Engagement stärkt den einzelnen Standort unabhängig von Parteiprogrammen, Koalitionsverträgen oder föderalen Strukturen. Eigenständigkeit führt zu Vielfalt. Der einzelnen Bildungseinrichtung zu helfen heißt, demokratische Bildungsziele konkret an ihren Kindern und Jugendlichen und an ihren Standortbedürfnissen zu orientieren." (als Schirmherrin der Stiftung Bildung)


Beirätin der Stiftung Bildung Sybille Volkholz
30. März 2012:
"Ich begrüße es, dass sich Jugendliche an der Stiftung Bildung beteiligen wollen, weil mir die Übernahme von Verantwortung für den eigenen Bildungsprozess so wichtig ist. Fördervereine als Basis der Stiftung Bildung fördern die Eigeninitiative und das gesellschaftliche Engagement. Insofern ist Bildung nicht nur als lebenslanges Lernen, sondern auch als lebenslanges Mitgestalten zu verstehen. Wenn man so will, bleibt jede Bürgerin und jeder Bürger so bis ins hohe Alter Teil einer "Bildungslandschaft" - zu der auch immer die Schule gehört." (Statement für die lsfb-Pressekonferenz)


Bildungsministerin Brandenburg Martina Münch
8. November 2011:
„Das Engagement von Eltern und Großeltern sowie von Pädagogen und regionalen Partnern in den Fördervereinen für ihre Schule oder ihre Kita ist unersetzlich: Die Vorlese-Oma, der Vater, der die Klassenfahrt begleitet, der Maler, der die Kunst-AG anleitet – sie alle machen sich für ihre Einrichtung stark. Dafür gebührt ihnen besondere Anerkennung und Dank.“ (Grußwort zu einer Spendenübergabe an den lsfb)


Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ursula von der Leyen
21. Dezember 2010:
"Abschließend möchte ich Ihnen für Ihr Engagement im Interesse all derjenigen herzlich danken, für die Schule nicht nur ein Begriff ist, sondern die Schule aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln tagtäglich erleben. Die Schulfördervereine sind hier zu zuverlässigen Partnern und wichtigen Unterstützern für die Schulen geworden, und sie werden zunehmend auch als solche in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Für Ihre Arbeit im Verband wünsche ich Ihnen daher weiterhin viel Erfolg." (Antwortbrief an den Bundesverband der Schulfördervereine)


Vorstandsvorsitzende lsfb Katja Hintze
5. Juni 2009:
"Wir sind in einer Schulzeit angelangt, in der die Schulleitung nicht  nur gute Lehre und Pädagogik, sondern auch hervorragendes Management betreiben muss, um einen guten Lehr- und Lernraum für alle Beteiligten zu öffnen. Fördervereine sind dabei schnelle Hilfe, Inspiration und gebündeltes Know How." 


Bundespräsident Dr. Horst Köhler
21. September 2006:
"Ebenso wenig wie Lehrer Einzelkämpfer am Pult sein sollten, dürfen Schulen isoliert sein. Verantwortung für die Schule tragen nicht nur der Staat und die Lehrer, sondern alle Bürgerinnen und Bürger. Schon jetzt geschieht auf diesem Feld sehr viel: Eltern engagieren sich in der Hausaufgabenbetreuung. Schul-Fördervereine erschließen zusätzliche finanzielle Ressourcen. Sportvereine stimmen ihre Trainingsangebote mit den Schulen ab. Örtliche Unternehmen sponsern nicht nur gelegentlich ein Schulfest, sondern bieten auch Praktikums- und Ausbildungsplätze. Initiativen wie diese müssen wir stärken und unterstützen. Unsere Schulen brauchen Partner." (Berliner Rede)