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Was ist wichtig für Sie, unsere Mitglieder? Hier lesen Sie, was unser Anliegen auf lokaler, kommunaler und Bundesebene betrifft.

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Am 1. Oktober startet der Schutzschirm für die Berliner Zivilgesellschaft

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit: Gemeinnützige Vereine und Organisationen können vom 1. bis 25. Oktober 2020 „Ehrenamts- und Vereinshilfen zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie“ (Soforthilfe X) beantragen.
Eine Förderung ist in der Regel bis zu einer Höhe von 20.000 Euro möglich. Sie wird als Zuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss. Dafür stellt der Berliner Senat Mittel in Höhe von insgesamt 4,9 Mio. Euro zur Verfügung.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller: „Die Corona-Pandemie stellt die Berliner Zivilgesellschaft vor große Herausforderungen. Viele der gemeinnützigen Vereine und Organisationen, in denen das Ehrenamt prägend ist, sind davon betroffen, manche in ihrer Existenz bedroht. Einnahmen brechen weg, weil Workshops, Trainings und Veranstaltungen aller Art ausfallen. Mit den Ehrenamts- und Vereinshilfen möchten wir die gemeinnützigen Strukturen in Berlin sichern und finanzielle Hilfe für diejenigen bereitstellen, die unverschuldet in eine existenzbedrohende Notlage geraten sind. Mit diesem Schutzschirm möchten wir den Helferinnen und Helfern helfen, die in der Pandemie unschätzbare Dienste für unsere Gesellschaft geleistet haben.

Dr. Jürgen Allerkamp, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Berlin: „Die Corona-Pandemie hat den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den vergangenen Monaten Enormes abgefordert. Und gleichzeitig hat sie gezeigt, dass gerade ehrenamtliches Engagement oftmals der Kitt ist, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Damit diese Arbeit weiterhin möglich sein wird, sollen die Ehrenamts- und Vereinshilfen eine Förderlücke schließen und denen zu Gute kommen, die in den letzten Monaten selbst viel gegeben haben.“


Antragsberechtigt sind Vereine und Organisationen mit Sitz in Berlin, die 

  • gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen und als steuerbegünstigt anerkannt sind, 

  • in denen ehrenamtliches Engagement eine tragende Rolle spielt, 

  • die sich zur Berliner Charta zum Bürgerschaftlichen Engagement und zu einer vielfältigen Gesellschaft bekennen und sich gegen Diskriminierung, Gewalt, Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit stellen, 

  • die glaubhaft machen können, dass Liquiditätsengpässe infolge der Corona-Pandemie zu Existenzbedrohung führen. 

 
Die Ehrenamts- und Vereinshilfen werden auf Antrag in Form von Billigkeitsleistungen zum Ausgleich von Härten gewährt. Auf die Gewährung besteht kein Anspruch. Die Liquiditätsengpässe der antragstellenden Organisation müssen ursächlich und nachweisbar auf den Wegfall von Einnahmen durch die Corona-Pandemie zurückzuführen und existenzgefährdend sein. 
 
Die Ehrenamts- und Vereinshilfen werden als eine einmalige, nicht rückzahlbare Leistung als Zuschuss in Form eines Schadensausgleichs gewährt. Diese Billigkeitsleistungen werden nur für existenzbedrohliche Liquiditätsengpässe gewährt, die zwischen dem 17. März und dem 30. September 2020 entstanden sind. In Abhängigkeit von den Gesamtausgaben und der finanziellen Belastung der antragstellenden Organisation werden Mittel in Höhe von grundsätzlich bis zu 20.000 Euro pro Antrag gewährt. Ausnahmen sind in besonders schwerwiegenden Fällen möglich. Billigkeitsleistungen nach diesem Programm können nur bewilligt werden, wenn die Höhe des verbleibenden Liquiditätsengpasses insgesamt mindestens 1.000 Euro beträgt. 
 
Weitere Informationen zu den Ehrenamts- und Vereinshilfen sind auf dem Engagementportal bürgeraktiv und der Webseite der Investitionsbank Berlin (IBB) zu finden.

Am 21. September ab 15 Uhr finden Sie auf der IBB-Webseite detaillierte FAQs, die zahlreiche Fragen rund um die Antragstellung beantworten. Das Antragsformular wird ebenfalls dort ab 1. Oktober ausschließlich digital bereitstehen.

Die Pressemitteilung finden Sie hier: www.berlin.de/pressemitteilung.994100 


Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, Telefon: presse-information@senatskanzlei.berlin.de 
Folgen Sie den Social-Media-Kanälen des Regierenden Bürgermeisters auf Twitter, Facebook, Instagram und Youtube

Aufruf zu mehr Engagement von Eltern

Im Berliner Stadtmagazin "Mein Viertel" ruft Marco Lechner zu mehr Eltern-Engagement auf. Seiner Erfahrung nach können die gewählten Elternvertretungen viel bewegen und ihre Schule bzw. Kita mitgestalten.
Als lsfb ergänzen wir, dass auch die Fördervereine einen wertvollen Beitrag leisten und somit die Teilhabechancen der Kinder und Jugendlichen stärken. Bildungsengagement ist vielfältig und unerlässlich für die aktuellen Herausforderungen des Bildungssystems!

Neue Regelungen für den Musikunterricht in Brandenburg

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg hat neue Regelungen zum Musikunterricht und zur Durchführung musikalischer Aktivitäten getroffen.
Diese gelten in Analogie auch für Musikangebote in Kitas im Bereich der musikalischen Früherziehung oder bei Kooperationen zwischen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und Musikschulen. Zum Infobrief gelangen Sie hier:

Neuer Corona Hilfsfonds für gemeinnützige Organisationen

PHINEO, ein gemeinnütziges Analyse- & Beratungshaus für wirkungsvolles Engagement hat einen Hilfsfonds ins Leben gerufen, um den Erhalt des lebendigen und vielfältigen zivilgesellschaftlichen Engagements in unserem Land weiterhin zu unterstützen.

Die Bewerbungsphase für Non-Profit-Organisationen startet am 1. September 2020. Weitere Infos finden Sie im PDF zum Herunterladen:

Aufruf zum Mitmachen! Spicken vor Ort – Bildungsengagement zum Anfassen

Der lsfb e.V. lädt herzlich zu einer Austausch- und Begegnungsveranstaltung ein!  Am Dienstag, den 15.9.2020 ab 16-18 Uhr in der Stötzner-Schule, Tietzstraße 26, 13509 Berlin

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diesen Nachmittag gestalten. Daher laden wir Sie herzlich ein, sich daran zu beteiligen: stellen Sie Ihren Förderverein auf einem kleinen Markt der Möglichkeiten vor, berichten Sie von einem Projekt, knüpfen Sie Kontakte zu anderen Engagierten, kommen Sie miteinander ins Gespräch und schmieden Sie gemeinsam Pläne.  
 

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Berliner Freiwilligentage, der Woche des bürgerschaftlichen Engagements und des Berliner Demokratietags statt.
Dieser Rahmen bietet die Möglichkeit, für eine breite Öffentlichkeit deutlich zu machen, wie vielfältig und wichtig Engagement in Kita- und Schulfördervereinen ist. 

Wer Interesse hat, mit einem Stand, einer Projektvorstellung oder ähnlichem mitzuwirken, meldet sich bitte beim lsfb unter geschaeftsstelle@lsfb.de

Geplantes Programm:

  •  Informationen zum lsfb: Mit welchen Angeboten stärkt der Landesverband das Engagement rund um Kitas und Schulen? Warum sollte ein Förderverein Mitglied sein?
  •  Gespräch mit Andreas Kessel, Vorsitzender des Fördervereins, Stellvertretender Vorsitzender des lsfb: Was leistet der Förderverein der Stötzner-Schule?
  •  Tandemprojekte zwischen Kindern und Jugendlichen: Vorstellung der Chancenpatenschaften
  •  Markt der Möglichkeiten
  •  Gespräche und Austausch
  •  Vielfalts-Popcorn

Wir freuen uns über Ihre Mitwirkung und auf Ihre Anregungen!

Datenschutz in der Kita

Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat eine neue Broschüre zum Datenschutz bei Bild, Ton- und Videoaufnahmen in Kitas publiziert. Den Leitfaden können Sie auch hier downloaden.

Neuer Musterhygieneplan für die Berliner Schulen

Hier finden Sie den neuen Musterhygieneplan des Senats für die Berliner Schulen vom 4.8.2020 zum Herunterladen:

Stifter helfen: COVID-19 RESSOURCEN FÜR NON-PROFITS

Die Plattform Stifter Helfen hat in einer Übersicht alle wichtigen Tools, Webinare & Praxistipps zusammengestellt. Außerdem finden Sie eine Linksammlung mit weiteren hilfreichen Angeboten für gemeinnützige Organisationen.

Hier gelangen Sie zur Übersicht: https://www.stifter-helfen.de/ressourcen-guide

Petition fordert ein Recht auf Internet für Kinder und Jugendliche

Der lsfb unterstützt die Petition verschiedener Kreis- und Stadtjugendringe aus Brandenburg sowie des Landesjugendrings Brandenburg auf ein Recht auf Zugang zum Internet für alle Kinder und Jugendliche.

In ländlichen Regionen ist dieser Zugang nicht immer gewährleistet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Einschränkungen während der Corona-Pandemie bedeutet dies zusätzliche Isolation und unzureichende Teilhabe an digitalen Bildungsangeboten.

Unterstützen auch Sie diese Forderung, um allen Kindern und Jugendlichen gleiche Chancen auf Partizipation und Bildung zu ermöglichen!

Die Petition kann online unterzeichnet werden unter:
www.change.org/p/verwaltungen-der-landkreise-stell-dir-vor-die-welt-ist-digital-und-du-kommst-nicht-rein

Handreichung für Kitas und Schulen zum Umgang mit Corona-Fällen

Was ist zu tun, wenn ein Schüler, eine Schülerin oder eine Lehrkraft positiv auf Covid-19 getestet wurde? Wie genau sollen Kitas und Schulen mit Verdachtsfällen umgehen? Wer gehört eigentlich in häusliche Quarantäne und wer nicht?

Alle diese Fragen beantwortet die neue „Handreichung für Kitas und Schulen zum Umgang mit Kontaktpersonen eines SARS-CoV-2 positiv getesteten Falls“.

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat diese Kurzübersicht samt Muster-Meldebögen gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Gesundheit und den Amtsärzten der bezirklichen Gesundheitsämter entwickelt und abgestimmt.

Pressemitteilung: Handreichung für Kitas und Schulen zum Umgang mit Corona-Fällen Handreichung für Kitas und Schulen zum Umgang mit Kontaktpersonen eines SARS-CoV-2 positiv getesteten Falls Muster-Meldebogen zur Erfassung eines SARS-CoV-2 positiv getesteten Falls

Ersatz für Schwimmunterricht in den 3. Klassen

Für die Kinder der 3. Klassen musste in der Corona-Zeit auch der Schwimmunterricht entfallen. Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat einen Vorschlag erarbeitet, wie die Kinder doch noch ihr Seepferdchenabzeichen bzw. das Jugendschwimmabzeichen in Bronze erreichen können:

Für Kinder, die im Schuljahr 2019/2020 in der 3. Klasse sind und noch nicht das „Seepferdchen“ oder das Jugendschwimmabzeichen in Bronze erworben haben, bieten nun in den Sommerferien mehrere Berliner Schwimmvereine in Zusammenarbeit mit der Sportjugend Berlin, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und den Berliner Bäder Betrieben Schwimm-Intensivkurse an.

Die Intensivkurse finden eine Woche lang montags bis freitags in sechs Berliner Hallenbädern täglich für 45 Minuten statt. Die Durchführung der Kurse ist für die Wochen vom 29.6 bis 3.7.2020, vom 6.7. bis 10.7.2020 und in den Wochen vom 27.7 bis 31.7.2020 und vom 3.8. bis 7.8.2020 geplant. Die Teilnahme an den Kursen ist kostenfrei.

Sie können Ihr Kind auf der Webseite www.schwimmkurse-sportjugend.de für einen Kurs anmelden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügtem Schreiben:

Elterninformation zu Sommerferienkursen als Ersatz zum Schwimmunterricht

Rückkehr zum Regelbetrieb in den Berliner Schulen

Mit Beginn des Schuljahres 2020/21 findet in allen Schularten und Jahrgangsstufen wieder der Regelbetrieb statt.

Wie das geschehen soll, steht in diesem Schreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie an die allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, Oberstufenzentren, Kollegs und Abendgymnasien des Landes Berlin.

Schreiben der Senatsverwaltung zu Regelbetrieb der Schulen im Schuljahr 2020/21

Deutscher Kitapreis

Fünf Kindertageseinrichtungen und fünf lokale Bündnisse für frühe Bildung werden im Mai 2021 mit dem Deutschen Kitapreis ausgezeichnet.

Die Auszeichnung setzt Impulse für Qualität in der frühkindlichen Bildung und würdigt das Engagement der Menschen, die tagtäglich in Kitas zeigen, wie gute Qualität vor Ort gelingt.

Die Auszeichnung ist mit insgesamt 130.000 Euro dotiert. In den beiden Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ wartet ein Preisgeld von jeweils 25.000 Euro auf die Erstplatzierten.

Zudem werden pro Kategorie vier Zweitplatzierte mit jeweils 10.000 Euro ausgezeichnet.

Bewerben Sie sich bis zum 15. Juli 2020.

Hier finden Sie den Ausschreibungsflyer mit der Checkliste für die Bewerbung.

FÖRDERPREIS „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2020 „Chancen - Gerechtigkeit l(i)eben“ der Stiftung Bildung – jetzt bewerben!

Logo Vereint für gute Schule

Bewerben Sie sich jetzt! Bewerbungsschluss: 31. Juli 2020. Der Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ prämiert seit bereits sechs Jahren mit dem durch das BMFSFJ geförderten Programm „Menschen stärken Menschen“ deutschlandweit erfolgreiche Projekte von Kita- und Schulfördervereinen. Ziel ist es, in Kitas und Schulen wirksame Projekte zu entdecken, zu fördern und zu verbreiten.

Was ist der Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ der Stiftung Bildung?

Kita- und Schulfördervereine bündeln das zivilgesellschaftliche Bildungsengagement von Eltern, Erzieher*innen, Lehrkräften, Kindern, Jugendlichen und interessierten Dritten. Durch ihre engagierte Arbeit gestalten sie Bildung mit, schaffen sozialen Ausgleich, schließen Lücken und werden so zu verlässlichen Partner*innen bei der Entwicklung der Lern- und Lebensräume Kindergarten und Schule.   

Der Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ prämiert seit bereits sechs Jahren mit dem durch das BMFSFJ geförderten Programm „Menschen stärken Menschen“ deutschlandweit erfolgreiche Projekte von Kita- und Schulfördervereinen. Ziel ist es, in Kitas und Schulen wirksame Projekte zu entdecken, zu fördern und zu verbreiten. „Spicken und Nachahmen sind ausdrücklich erwünscht!“, so der Wunsch der spendenfinanzierten Stiftung Bildung. Sie arbeitet dabei bundesweit eng mit den Verbänden der Kita- und Schulfördervereine zusammen.

Worum geht es in der Ausschreibung 2020?

„Bis 2030 für alle Menschen inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sicherstellen sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen fördern.“, lautet ein von den Vereinten Nationen verabschiedetes zentrales Nachhaltigkeitsziel der globalen Bildungsagenda für die Jahre 2016 bis 2030.  

Dieses Nachhaltigkeitsziel soll unter anderem dadurch verwirklicht werden, dass in Bildungseinrichtungen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die kinderfreundlich, sensibel gegenüber Behinderungen und gendersensibel sind sowie sichere, gewaltfreie, inklusive und effektive Lernumgebungen für alle schaffen und verbessern.  

Der diesjährige Förderpreis sucht Projektideen, die sowohl Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe als auch die Entwicklung individueller Potenziale in den Fokus rücken. Dabei geht es um Möglichkeiten, Kindern und Jugendlichen aus vielfältigen sozialen Lebenswelten chancengerechtere Zugänge zu Bildung zu schaffen und individuelle Entwicklungschancen zu ermöglichen.  

Welche Projekte suchen wir für den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2020 – “Chancen-Gerechtigkeit l(i)eben”?

Wir suchen Projekte zum Thema „Chancen-Gerechtigkeit l(i)eben“. Bewerben können sich Kita – und Schulfördervereine, die mit ihren Kitas und Schulen ein Projekt initiiert haben und folgende Kriterien erfüllen:   

  •  Das Projekt behandelt eine relevante konkrete Herausforderung an der jeweiligen Kita oder Schule (z.B. chancengerechte Pädagogik, inklusive Schul-, Berufs-/Studienorientierung) oder ist die Antwort auf konkrete Zukunftsthemen wie z.B. soziale Herausforderungen, Umweltthemen, digitale Bildung, künstliche Intelligenz, Mobilität, Armut oder Ernährung.   
  •  Das Projekt ist bereits über das Ideenstadium hinaus entwickelt und es können erste Ergebnisse präsentiert werden.   
  •  Das Projekt ist langfristig angelegt und kontinuierlich in den Kita- und Schulalltag eingebunden bzw. soll zukünftig eingebunden werden.   
  •  Kinder und Jugendliche sind in das Projekt aktiv eingebunden, im besten Fall haben sie das Projekt selbst angestoßen oder führen es durch.   
  •  Bei der Umsetzung des Projektes kooperiert der Förderverein mit der Kita oder Schule.   
  •  Die Nominierung erfolgt durch die Verbände der Kita- und Schulfördervereine. Die Verbände legen dabei folgende Kriterien zugrunde:   
  •  Wirksamkeit: Das Projekt bewirkt deutliche und kontinuierliche Veränderungen vor Ort und ist geeignet innerhalb der Kita- und Schulgemeinschaft die Haltungen und Werte unter Zukunftsaspekten zu erweitern.   
  •  Beteiligung: Kinder und Jugendliche sind maßgeblich an der Ideenfindung und Umsetzung beteiligt und wirken aktiv mit.   
  •  Optional Vernetzung: Im Rahmen des Projektes kooperieren der Kita- oder Schulförderverein mit außerschulischen Partner*innen.   

 

Gefragt sind Ideen. Beispiele für gesuchte Projekte könnten sein:  

  •  Alle anders und alle gleich: Was ist eigentlich „Inklusion“?  
  •  Voneinander lernen: Kulturelle Vielfalt gestalten.  
  •  Zuckerfest, Pessach, Pfingsten & mehr: Wir feiern das Leben!  
  •  Gelebte Gendervielfalt und queer leben in unserer Kita und Schule.  
  •  Alle zusammen, jede*r anders: Individuelles Lernen.  
  •  Das Leben ist bunt. Wir lieben alle Farben!  
  •  Mit den Händen sprechen: Gebärdensprache als Schulfach und Kinderspiel
  •  Mit Fuchsi dem Meerschweinchen zu mehr leichtem Lesen.  
  •  Willkommen im Garten! Spracherwerb leicht gemacht durch integrative Beetgestaltung.
Welche Preise werden verliehen und welche Anerkennung gibt es?

Der Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2020, ist mit 3 x 5.000 Euro dotiert, insgesamt 15.000 Euro

Alle durch die Verbände nominierten Projekte erhalten als Auszeichnung eine Urkunde und werden auf der Internetseite der Stiftung Bildung sowie eventuellen Partnern präsentiert und profitieren so von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Drei, der bundesweit ausgezeichneten Projekte von Kita- und Schulfördervereinen erhalten zusätzlich zur Auszeichnung je ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro zur Verwendung für ihre weitere Arbeit.

Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr gemeinsam mit dem durch das BMFSFJ geförderten Programm „Menschen stärken Menschen“ die Ehrung aller ausgezeichneten Projekte im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung den Höhepunkt des Förderpreises „Verein(t) für gute Kita und Schule“ darstellen wird, was ganz entscheidend vom weiteren Verlauf der gegenwärtigen Pandemie-Situation abhängt.  

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

Bewerbungsphase vom 19. Mai - 30. August 2020 (verlängert):

Interessierte Kita- und Schulfördervereine aus Berlin und Brandenburg können sich über diesen Link beim lsfb bewerben: Bewerbungsformular Förderpreis 2020.


Nominierungsphase vom 1. - 30. September 2020:  

Aus allen bundesweit eingegangenen Bewerbungen zeichnen die Verbände der Kita- und Schulfördervereine Projekte für den Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2020 aus und nominieren sie für den Bundesentscheid.

Dazu erstellen die Verbände gemeinsam mit den ausgewählten Kita- und Schulfördervereinen die Nominierungsunterlagen zu den Projekten. Bitte halten Sie für diesen Fall mindestens drei hochauflösende Fotos Ihres Projektes bereit.


Präsentation der ausgezeichneten Projekte und Juryentscheid ab Oktober 2020:  

Eine Jury aus unabhängigen Expert*innen ermittelt aus allen für den Bundesentscheid nominierten und ausgezeichneten Projekten die drei Projekte, die je einen der Förderpreise erhalten werden.

Alle ausgezeichneten Projekte werden auf der Internetseite der Stiftung Bildung präsentiert und erhalten eine Urkunde.  

Wie bewerbe ich mich?

Interessierte Kita- und Schulfördervereine aus Berlin und Brandenburg können sich über diesen Link beim lsfb bewerben: Bewerbungsformular Förderpreis 2020.  

Wer sitzt in der Jury?

Balian Buschbaum

Autor, Speaker, Business- & Lifecoach bei Be Alive Academy

Kinder sind unsere Zukunft! Sie zu bilden und zu fördern sollte uns am Herzen liegen. Mit Herz und Verstand bin ich dieses Jahr stolzes Jurymitglied und freue mich auf die Projekte.

www.balian-buschbaum.de
www.be-alive-academy.de

Anna-Katharina Friedrich

Strategisches Ehrenamtsmanagement

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Bildungslaufbahn in Deutschland immer noch eng mit dem Elternhaus verknüpft ist. Gerade in dieser Krisenzeit machen sich soziale und finanzielle Unterschiede noch deutlicher bemerkbar und wirken sich nachteilig aus.

Ich freue mich sehr auf die Ideen und Projekte der Kitas und Schulen und bin dankbar für www.arbeiterkind.de – die sich bereits seit 2008 für mehr Bildungsgerechtigkeit engagiert – dabei sein zu dürfen.

www.arbeiterkind.de

Dr. Dr.h.c. Klaus Hurrelmann

Professor of Public Health and Education, Hertie School, The University of Governance in Berlin

Gerade in Corona-Zeiten haben es engagierte Bildungseinrichtungen verdient, in aller Öffentlichkeit gelobt zu werden.

Raul Krauthausen

Aktivist

Das Thema „Chancen-Gerechtigkeit l(i)eben“ des diesjährigen Förderpreis der Stiftung Bildung spricht mir sehr aus dem Herzen.

Als Aktivist für eine chancengerechtere Gesellschaft ist mir wichtig, dass das Thema Vielfalt im Bewusstsein der zukünftigen Generationen verankert wird.

Das kann mit Projekten gelingen, die schon in Kita und Schule umgesetzt werden.

www.sozialhelden.de

Meriem Lebdiri

Creative Director

Um Inklusivität und Chancengleichheit in unserer Gesellschaft zu erreichen, müssen wir schon recht früh mit Veränderungen in unseren Schulen und Kitas beginnen.

Ich fühle mich geehrt, Teil der diesjährigen Jury zu sein und somit das Nachhaltigkeitsziel der UN für „inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung“ in unserem Land mitgestalten zu dürfen.

www.mizaan.de

Ansprechperson
Portrait Beate Krenz

Beate Krenz Geschäftsstelle

Telefon:030 30341910E-Mail:beate.krenz@lsfb.deFax:030 80962702

Ausschreibungsunterlagen

Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ – Ausschreibung 2020 als PDF

Aktualisierte Ausschreibung - Verlängerung der Bewerbungsfrist bis zum 30. August 2020

Corona-Soforthilfe V auch für Vereine und Stiftungen

Seit dem 18.05.2020 können Anträge für die neue Corona-Soforthilfe V gestellt werden.

Die Anträge werden ausschließlich digital gestellt. Link zum Antrag: www.ibb.de/de/foerderprogramme/soforthilfe-v.html

Hier heißt es:
Die besonders hart von der Corona-Krise betroffenen kleinen und mittleren Unternehmen der Berliner Wirtschaft mit über 10 und bis zu 100 Beschäftigten können Tilgungszuschüsse zum KfW-Schnellkredit oder nachrangig Soforthilfezuschüsse bis zu 25.000 EUR zur Überwindung einer existenzbedrohenden Wirtschaftslage beantragen..

Es richtet sich an: Kleine und mittlere Unternehmen (Branchenliste siehe FAQ) mit mehr als 10 und bis zu 100 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) und Betriebsstätte bzw. Sitz in Berlin, die bei einem Berliner Finanzamt angemeldet sind.

Auch Vereine, gGmbHs, Genossenschaften (e.G.), Stiftungen können gefördert werden!

Siehe: FAQ Soforthilfe V: https://www.ibb.de/de/wirtschaftsfoerderung/themen/coronahilfen/faq-soforthilfe-v.html

Quelle: Paritätischer Brandenburg

Aktuelles zu Mitgliederversammlungen bei Fördervereinen in Berlin und Brandenburg

Für Berlin und Brandenburg gelten nun unterschiedliche Regelungen für Veranstaltungen wie z.B. Mitgliederversammlungen. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen dazu zusammengefasst.

BERLIN

Fördervereine können nach den aktuell geltenden Corona-Regelungen für Berlin (Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin (SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung – SARS-CoV-2-EindmaßnV)) in der Fassung der Sechsten Verordnung zur Änderung der SARS-Cov-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung vom 07. Mai 2020), ab dem 18.5.2020 wieder eine Mitgliederversammlung mit bis zu 50 Teilnehmern vor Ort abhalten, wenn sie die Abstands- und Hygieneregeln einhalten.

Diese sind:

1) Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern zu anderen Personen,

2) ein verstärktes Reinigungs- und Desinfektionsregime. Es sollte daher im Veranstaltungsraum entsprechende Desinfektionsmittel bereitgehalten werden, die die Mitglieder beim Eingang anwenden müssen und auch während der Versammlung anwenden sollten,

3) Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Einhaltung des Mindestabstands bei Ansammlungen von Menschen in Wartebereichen.

4) Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird dringend empfohlen (aber nicht verpflichtend),

5) Führen einer Anwesenheitsliste, die mindestens die folgenden Angaben enthalten muss:
     a. Vor- und Familienname,
     b. vollständige Anschrift und
     c. Telefonnummer.

6) Diese Anwesenheitsliste ist für die Dauer von vier Wochen nach Ende der Veranstaltung aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen.

7) Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist sind die nicht für vereinsrechtliche Zwecke erforderlichen Angaben (insbesondere Adresse und Telefonnummer) zu löschen oder zu vernichten. Daher die Empfehlung zwei Anwesenheitslisten führen.

 

BRANDENBURG

Für die Brandenburger Fördervereine ist leider aktuell keine Erleichterung zu sehen. Mitgliederversammlungen können nach § 5 Abs. 4 Nr. 14 der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung - SARS-CoV-2-EindV) vom 8. Mai 2020 nur für unaufschiebbare Zusammenkünfte zur Wahrnehmung der Aufgaben des Fördervereins stattfinden, sofern keine andere Form der Durchführung möglich ist und die Zahl der Teilnehmenden auf das zwingend erforderliche Maß beschränkt wird.

Da jedoch durch den Bundesgesetzgeber ermöglicht wurde, eine Mitgliederversammlung auch „online“ stattfinden zu lassen (vgl. hierzu: https://www.lsfb.de/aktuelles/neuigkeiten/#neues-gesetz-mit-regelungen-fuer-vereine) wäre eine „andere Form der Durchführung“ möglich.

Daher sollte die Durchführung einer Mitgliederversammlung in Brandenburg vorab mit der zuständigen Behörde im Landkreis abgestimmt werden.

Ggf. besteht auch die Möglichkeit für Fördervereine in der Nähe von Berlin die Mitgliederversammlung im Land Berlin durchzuführen. Dann gelten die für Berlin beschriebenen Regelungen.

 

ALLGEMEIN

Für alle Bundesländer gilt aber:

Da bei der Einladung die satzungsgemäßen Fristen einzuhalten sind, besteht das Risiko, dass bis zum vorgesehenen Veranstaltungstermin eine Verschärfung der Regelung möglich ist, so dass die Versammlung ggf. nicht mehr durchgeführt werden kann. Darauf sollte ggf. in der Einladung hingewiesen werden.

Es wäre auch zu empfehlen die Mitglieder darauf hinzuweisen, dass in einem solchen Fall eine Absage z.B. über die Homepage des Fördervereins erfolgt. Dann können sich alle Mitglieder ein bis zwei Tage vorher erkundigen, ob die Mitgliederversammlung tatsächlich stattfindet.

Wir empfehlen daher zu prüfen, ob eine Mitgliederversammlung nicht auch nach den vereinfachten Regelungen des Vereinsrechts „online“ durchgeführt werden kann. Hierzu: https://www.lsfb.de/aktuelles/neuigkeiten/#neues-gesetz-mit-regelungen-fuer-vereine

Schrittweise Öffnung von Schulen und Kitas

Ab 11. Mai 2020: Schulbesuch der Jahrgänge 1, 5 und 7 sowie für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf. Nach dem 11. Mai 2020: Reduzierter Präsenzunterricht für weitere Jahrgangsstufen. Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben gemeinsam mit der Bundeskanzlerin am Mittwoch den Rahmen für eine weitere schrittweise Öffnung der Schulen bis zu den Sommerferien gesetzt. Zusätzlich zu den bereits festgelegten Jahrgangsstufen gilt in Berlin Folgendes:

1. Spätestens in der Woche ab dem 11. Mai 2020 erhalten Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf Präsenzunterricht unabhängig von ihrer besuchten Jahrgangsstufe.
Hierbei kann es sich um Schülerinnen und Schüler handeln, bei denen die Lehrkräfte davon ausgehen, dass sie während der Phase des Lernens zu Hause nicht hinreichend gefördert werden konnten. Gründe können ihre häusliche Situation oder ihre Lernumgebung (z.B. mangelnde technische Ausstattung) sein, aber auch ein bestehender Sprachförderbedarf oder ein sonderpädagogischer Förderbedarf. Hierbei sind auch die Schülerinnen und Schüler der Willkommensklassen und diejenigen, die Lernförderung (BUT) durch die Schule erhalten, zu berücksichtigen. Die Entscheidung, wer zu dieser Schülergruppe gehört, trifft die Schule eigenverantwortlich.

In der Woche ab dem 11. Mai 2020 besuchen wie geplant folgende Jahrgangsstufen wieder ihre Schulen:

2. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 und 5 der Grundschulen und Primarstufen an Integrierten Sekundarschulen und Gemeinschaftsschulen sowie die zielgleich unterrichtenden Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt besuchen ab dem 11. Mai 2020 wieder ihre Schulen. Das gilt auch für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 an den Gymnasien und den anderen Schultypen.

Jede Schulleitung entscheidet über die in 1. und 2. festgelegten Lerngruppen und Jahrgangsstufen hinaus eigenverantwortlich nach pädagogischem Ermessen, welche weiteren Lerngruppen und Jahrgangsstufen zu Präsenzunterrichtszeiten in die Schule kommen. Ziel ist es, allen Schülerinnen und Schülern der Schulen bis spätestens zum 29. Mai 2020 Präsenzunterricht mit reduzierter Stundentafel in der Schule zu erteilen. Der Präsenzunterricht findet bis zu den Sommerferien statt. Bei der weiteren Planung ist zu berücksichtigen, dass an jedem Schultag nur ein Teil der Schülerschaft Präsenzunterricht erhält, damit die Hygieneregeln eingehalten werden können. Soweit Schülerinnen und Schüler keinen Präsenzunterricht erhalten, muss die Schule mindestens einmal die Woche Kontakt mit ihnen aufnehmen.

Aufgrund der beschränkten personellen Kapazitäten, aber auch wegen der jeweils spezifischen baulichen und räumlichen Voraussetzungen, die maßgeblich die Einhaltung des Hygieneplans beeinflussen, entscheidet jede Schule eigenverantwortlich über die konkrete Umsetzung der Rahmenvorgaben.

Hinsichtlich der Hygienepläne kommt dem regelmäßigen und anlassbezogenen Händewaschen sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von Dienstkräften der Schule eine besondere Bedeutung zu.

In allen Schulen und Jahrgangsstufen werden bis zu den Sommerferien Phasen des Präsenzunterrichts mit Phasen des Lernens zu Hause den Schulalltag bestimmen. Der Präsenzunterricht dient dabei in erster Linie dem persönlichen Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern, der Unterstützung beim Erwerb der Schulabschlüsse sowie dem Austausch zu Lerninhalten und neu einzuführendem Lernstoff. Außerdem werden die entsprechenden Aufgaben aus der Phase des Lernens zu Hause in der Schule besprochen. Es werden Leistungsrückmeldungen gegeben und auch Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet.

Der Präsenzunterricht kann als Schichtmodell beziehungsweise als Blockmodell (z.B. tageweise, blocktageweise oder mit A- und B- Wochen) geplant werden. Der Unterricht ist – soweit möglich – in festen Lerngruppen und festen Räumen durchzuführen. Die Schulleitung hat die genaue Ausgestaltung selbstverständlich den schulischen Gremien darzustellen, die Eltern sind entsprechend zu informieren. Auch eine Veröffentlichung auf der Internetseite der Schule wird dringend empfohlen.

Zudem öffnen an den Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt „Lernen“ nun auch die Jahrgangsstufen 5 und 9. Schülerinnen und Schüler mit besonders hohem Unterstützungsbedarf erhalten Präsenzunterricht unabhängig von ihrer Jahrgangsstufe.
Auch die Abschlussstufen (16- bis 18-Jährige) der Schulen mit sonderpädagogischem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ sollen im Laufe der kommenden Woche wieder an ihre Schulen. Diese Schulen prüfen zudem eigenverantwortlich, ob weitere Öffnungen ür die Oberstufe (13 bis 16 Jahre alte Schülerinnen und Schüler) möglich sind.

Quelle: www.berlin.de/pressemitteilung.929356


Weitere wichtige Infos unter den folgenden Links:

 

lsfb-Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kita- und Schulfördervereine

Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Kita- und Schulfördervereine, vor welchen Herausforderungen stehen sie und welche Maßnahmen und Unterstützung wünschen sie sich? Diese Fragen haben wir den 765 lsfb-Mitgliedern in unserer „Corona-Umfrage“ gestellt. Hier erhalten Sie die Auswertung der Umfrage.

Berlin: Ausfallhonorare für ausgefallene Engagements

Kulturstaatsministerin Monika Grütters ermöglicht es ab sofort Kulturinstitutionen, Honorare für Engagements zu zahlen, die wegen der Coronakrise abgesagt wurden. Die Regelung gilt für Kultureinrichtungen und Projekte, die vom Bund gefördert werden. Diese können nun Ausfallhonorare von bis zu 60 Prozent der eigentlichen Gage zahlen.

Hier finden Sie die entsprechende Pressemitteilung.

Berlin: Informationen zur Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz

Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin hat der Senat von Berlin erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus angeordnet. Diese Maßnahmen (z. B. Betriebsschließungen und Veranstaltungsverbote) begründen in der Regel keinen Entschädigungsanspruch nach den §§ 56 ff. IfSG. Das Land Berlin bietet Unternehmen jedoch verschiedene Instrumente an, um Liquidität sicherzustellen sowie Existenzen und Arbeitsplätze zu schützen.


Entschädigungen nach dem Infektionsschutzgesetz bei Tätigkeitsverboten und Quarantäne, Stand 23.04.2020
Inhalt:

  • Informationen zur Entschädigung nach §§ 56 ff. IfSG
  • Erwerbstätige Sorgeberechtigte und Pflegeeltern
  • Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber
  • Selbständige


Weiterführende Informationen für Unternehmen in Berlin finden Sie auf der Informationsseite der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

Eine Hilfe bei der Suche der zuständigen Behörde finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts (nach dem jeweiligen Postleitzahlenbereich).

 

Fragen und Antworten aus dem Live-Webinar „Infektionsschutzgesetz in der Entgeltabrechnung“ (Auszug)

Brandenburg: Informationen zur Verdienstausfallentschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz

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Gemäß § 56 Abs. 1a Infektionsschutzgesetz (IfsG) gibt es die Möglichkeit, dass Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen, weil sie keine anderweitige zumutbare Betreuungsmöglichkeit sicherstellen können, und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, eine Entschädigung beantragen können. Arbeitnehmer wenden sich zunächst an ihre Arbeitgeber. Selbstständige und Freischaffende dagegen müssen sich direkt an die Behörde wenden, die die Schließung angeordnet hat.

Koordinierungsstellen für freiwilliges Engagement in Corona-Zeiten

Inzwischen gibt es in allen Berliner Bezirken eine Koordinierungsstelle für freiwilliges Engagement in Corona-Zeiten. Hinter den Koordinierungsstellen stehen die Teams von Freiwilligenagenturen und Stadtteilzentren in den verschiedenen Berliner Kiezen. Unterstützt werden sie durch die Senatskanzlei und durch die hinter den gemeinnützigen Trägern stehenden Fachverbände: der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa), dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin und dem Verein für sozial-kulturelle Arbeit (VskA). Im beigefügten Infoblatt der Senatskanzlei sind alle Koordinierungsstellen im Überblick zusammengefasst. Quelle: Paritätischer Berlin

Aktualisierte Regelungen zur Eindämmung von Covid-19 in Berlin

Hier finden Sie die aktualisierten Informationen zur Öffnung der Schulen in Berlin und einen Link zu den aktuell gültigen Prüfungsterminen für das Abitur und andere Prüfungen in Berlin.

Die Abiturprüfungen werden in etwa 150 staatlichen Schulen und einigen weiteren Einrichtungen freier Träger abgehalten. Um eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu minimieren, gelten dort zahlreiche Abstands- und Hygieneregeln. Nach dem derzeitigen Plan soll der Unterricht am 27. April schrittweise wieder beginnen. Als erstes sind die Zehntklässler dran.

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte den beiden Schreiben im Anhang.

Öffnung der allgemeinbildenden Schulen in Berlin vom 16.04.2020 Prüfungsplan für Berlin April 2020

Aktualisierte Regelungen zur Eindämmung von Covid-19 in Brandenburg

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Das Kabinett der Landesregierung Brandenburgs hat die in der vergangenen Woche nach der Konferenz des Bundes mit den Ländern veröffentlichten „Lockerungen“ beraten und eine Änderung der Eindämmungsverordnung mit Datum vom 17. März 2020 beschlossen. Sie gilt bis längstens 8. Mai 2020.

Das MSGIV teilt dazu mit:

"Achtung: Die beschränkenden Regelungen zu den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen (WfbM) - der Betrieb von WfbM und von Tagesförderstätten für behinderte Menschen ist weiterhin zunächst bis zum 8. Mai 2020 nur zwecks Notbetreuung von Menschen mit Behinderungen und zur Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen für kritische Infrastrukturen zulässig -  wurden gegenüber der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 22. März 2020 i.d.F. vom 31. März 2020 inhaltlich nicht geändert, sie sind lediglich in der aktuell gültigen Fassung in § 10 Absatz 4 und 5 a.a.O. verortet.“

Neben der geänderten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung finden Sie hier auch noch die Vorschrift zur Ahndung von Verstößen.

Geänderte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 17. März 2020 Verwaltungsvorschrift zur Ahndung von Verstößen

IBB-Förderung jetzt auch für eingetragenen Vereine

Die Investitionsbank Berlin (IBB) hat ihre Förderrichtlinien überarbeitet und stuft nun auch eingetragene Vereine als förderfähig ein.

Daher können ab sofort auch eingetragene Vereine Fördermaßnahmen über das Sofortmaßnahmenpaket II für Kleinstunternehmen beantragen. 

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Website der IBB.

Quelle: Der Paritätische Berlin

Überblick über die Corona-Hilfen

Für einen guten Überblick über die verschiedenen Maßnahmen und Programme zur Eindämmung der wirtschaftlichen Corona-Folgen hat das Bundesministeriums der Finanzen eine Übersicht erstellt, die wir Ihnen gerne weiterleiten. Zur Verfügung gestellt durch unseren Steuerberater Torsten Wiedemann.

Neues Gesetz mit Regelungen für Vereine

Unter dem Namen „Gesetz über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie“ hat der Bundestag auch Regelungen für Vereine beschlossen.

Der Bundesrat hat am 26.3.20 in einer Sondersitzung darüber beraten und auch zugestimmt. Dieses Gesetz tritt am Tag nach der Verkündigung im Bundesgesetzblatt, also heute, in Kraft und tritt mit Ablauf des 31.12.2021 außer Kraft.

Das beschlossene Gesetz ist im Artikel 2 des „Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“ enthalten. Den beschlossenen Gesetzentwurf finden Sie hier.

Für Fördervereine eröffnen sich damit die folgenden Möglichkeiten:  

  • Nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 des Gesetzes können die Vorstandsmitglieder eines Vereins den Vereinsmitgliedern auch ohne körperliche Anwesenheit ermöglichen an der Versammlung teilzunehmen. So können dann auch Mitgliederversammlungen z.B. über eine Video- oder Telefonkonferenz stattfinden.  
     
  • Nach § 5 Abs. 2 Nr. 2 des Gesetzes kann der Vorstand es den Vereinsmitgliedern auch ermöglichen vor der Versammlung ihre Stimmen schriftlich abzugeben und überhaupt nicht an der Versammlung teilzunehmen, also weder persönlich noch elektronisch (z.B. über eine Videokonferenz).  
    Daher können wichtige Beschlussfassungen vorab den Mitgliedern mitgeteilt werden und diese ihre Stimme vor dem Versammlungstermin abgeben. Die Versammlung selbst kann dann unter Anwesenheit der Mindestzahl an Mitgliedern stattfinden. Die Mindestanzahl ist, soweit die Satzung hier keine Regelung enthält, eine Person. Es wird dann das Abstimmungsergebnis unter Berücksichtigung der schriftlich abgegebenen Stimmen im Protokoll vermerkt. Vorsorglich, sollten die schriftlich und die persönlich in der Versammlung abgegebenen Stimmen getrennt im Protokoll erfasst werden, z.B. „Für den Antrag stimmten zwei der anwesenden und zehn der schriftlichen Stimmen. Dagegen stimmten eine anwesende und drei schriftliche Stimmen. Der Beschlussantrag ist damit angenommen.“
     
  • Schlussendlich kann nach § 5 Abs. 3 des Gesetzes auch ganz auf eine Versammlung verzichtet werden, wenn alle Mitglieder über die anstehende Beschlussfassung unterrichtet werden und teilnehmen können und mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimme in Textform, also schriftlich, per Fax oder per E-Mail, abgebeben haben. § 32 Abs. 2 BGB ist damit durch das neue Gesetz zeitweilig aufgehoben.
     
  • Nach § 5 Abs. 1 des Gesetzes bleibt ein Vorstandsmitglied auch dann weiter im Amt, wenn die Amtszeit abgelaufen ist und das Vorstandsmitglied nicht abgewählt wurde bzw. kein Nachfolger gewählt wurde. Diese Regelung ist aber schon in vielen Satzungen enthalten. Daher betrifft diese Regelung nur Vereine, die eine feste Amtszeit (z.B. zwei Jahre) und keine Fortsetzungsklausel (z.B. „Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt“) in der Satzung geregelt haben. Hier wird nun durch das Gesetz eine Fortsetzung des Amts bestimmt, bis eine Neuwahl erfolgt ist.

Zu den Beschlussfassungen gilt aber weiterhin: Ob der Beschluss dann gefasst ist, richtet sich nach den Regelungen der Satzung. Sieht diese nichts vor, ist ein Beschluss gefasst, wenn mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen für den Beschlussantrag sind (Ja-Stimmen). Es müssen als mehr „Ja-Stimmen“ als „Nein-Stimmen“ abgegeben werden. Enthaltungen und nicht abgegebene Stimmen werden hier nicht mitgezählt.  

Da für die Beschlussfassung des Vorstandes die Regelungen über die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung analog anzuwenden sind (§ 28 BGB), gilt dieses Gesetz auch für die Vorstandsarbeit. Also ist auch hier eine Vorstandssitzung per Videokonferenz oder die Beschlussfassung im Umlaufverfahren möglich.

Luiquiditätsdarlehen und - zuschuss IBB Berlin

Die Investitionsbank IBB Berlin gab heute früh eine Information zu den Corona-Zuschüssen heraus:

Übersicht über alle Corona-Hilfen

Logo Der Paritätische Berlin

Der Paritätische Brandenburg hat eine sehr hilfreiche Übersicht aller Corona-Hilfen zusammengestellt.

Aufruf: Hausaufgabenhilfe für Geflüchtete

Liebe Engagierte aus den Fördervereinen, uns erreichte eine Anfrage aus einer Unterkunft für Geflüchtete aus Tempelhof-Schöneberg, die dringend Unterstützung in der Hausaufgabenhilfe für Kinder braucht. Da dies aktuell natürlich vor Ort nicht möglich ist, soll die Unterstützung per Videokonferenz (HangOut, Skype etc.) stattfinden.


Interessierte Menschen können sich gern bei der Einrichtungsleiterin Frau Sternal melden.  

Im Idealfall direkt mit den folgenden Angaben:

  • Welches Alter können Sie sich vorstellen zu unterstützen?
  • Welche Fächer könnten Sie anbieten?  
  • An welchen Tagen und zu welchen Uhrzeiten wäre es für Sie möglich?

E-Mails bitte an: uta.sternal@ib.de

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund.

 

ARTE bietet Gratiszugang zur interaktiven Schulmediathek educ'ARTE

Angesichts der Schließung aller deutschen Bildungsstätten bietet ARTE Education seit Montag allen weiterführenden Schulen eine kostenlose Nutzung der interaktiven Schulmediathek „Educ’ARTE“ an. Diese erlaubt den Zugriff auf 1.200 fächerübergreifende Sendungen, die von zu Hause aus angeschaut, mit interaktiven Tools bearbeitet und mit den SchülerInnen geteilt werden können.

Der im Zuge der Corona-Pandemie von den Bundesländern auferlegte Fernunterricht stellt sowohl Lehrende als auch Lernende vor neue Herausforderungen. Zur Unterstützung der Lehranstalten bei ihrem Bildungsauftrag, stellt ARTE Education seit Wochenbeginn und für die gesamte Dauer der Ausnahmesituation allen weiterführenden Schulen die interaktive Schulmediathek Educ’ARTE kostenfrei zur Verfügung.

Educ’ARTE ermöglicht schülerzentrierte, selbstgesteuerte und individualisierte Lernszenarien, fächerübergreifenden Unterricht und den spielerischen Erwerb von Wissen, Kompetenzen und Fremdsprachen. NutzerInnen können in einem rechtlich geschützten Rahmen über 1.200 Sendungen Videos sichten, herunterladen oder eigene Ausschnitte erstellen, Texte neu einsprechen, Mindmaps bauen oder auf Untertitel und Texttranskriptionen zurückgreifen.

Mit Hilfe einfacher und nutzerfreundlicher Funktionen können Lehrkräfte die Sendungen für die Integration in ihren Unterricht bearbeiten und diese mit ihren Schülern teilen. Alle Funktionen, die die Plattform umfasst, werden in diesem kurzen Video vorgestellt.

Educ’ARTE ist ein Angebot von ARTE Education, einem Tochterunternehmen von ARTE France Développement. Es existiert sowohl in deutscher als auch französischer Sprache; die einzelnen Programme können in deutscher, französischer oder englischer Sprachfassung geschaut werden.


Zugänge können nur von Lehrkräften oder Schulleitungen angefordert werden, die Anfrage erfolgt direkt über die Internetseite www.educarte.de. Jede Lehrkraft erhält auf diesem Weg ein eigenes LehrerInnen-Konto sowie einen Zugang zur Erstellung eines Klassenkontos, dessen Kennname und Passwort an die eigenen Schülerinnen und Schüler weitergegeben werden können. Das Konto ist kostenlos und absolut unverbindlich, auch eine Kündigung wird später nicht notwendig sein.

Außerhalb des schulischen Kontextes steht natürlich allen ZuschauerInnen das reichhaltige Angebot auf der Website des europäischen Kulturkanals 24 Stunden täglich zur Verfügung: arte.tv.

Pressekontakt: Romina Kunz | romina.kunz@arte.tv | +33 3 90 14 20 67

Informationen zum kostenfreien Zugang zu Educ'ARTE

Brandenburg: Sofortmittel für Vereine mit wirtschaftlichem Zweckbetrieb

Die seit 25.3.2020 zugänglichen Mittel der Soforthilfe sind ausweislich der anliegenden FAQ auch für Vereine, wenn diese einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb betreiben. Bitte prüfen Sie diese Möglichkeit.

Neue App: Online-Anamnese für Covid-Verdachtsfälle

Die neue CoveApp der Charité ermöglicht eine online Anamnese für Covid-Verdachtsfälle.

Mit den in der App eingegebenen Information kann der Zeitaufwand für ein Aufklärungsgespräch beim Arzt verkürzt werden.

Hier geht es zur CoveApp

Der Anwender (m,w,d) erhält zudem Hinweise zur weiteren Vorgehensweise.

Kostenlose Rechtsberatung für gemeinnützige Vereine

Kostenlose Beratung in rechtlichen Fragen für gemeinnützige Vereine über die UPJ Pro Bono Rechtsberatung Kai Praum, Projektmanager bei UPJ Pro Bono Rechtsberatung, schreibt: „Möglicherweise zu einem günstigen Zeitpunkt – da mehr Zeit für Grundsätzliches, Administratives bleibt oder eventuell auch im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Ausnahmesituation Dringendes ansteht – möchten wir Sie auf folgendes Angebot aufmerksam machen: die UPJ Pro Bono Rechtsberatung für gemeinnützige Organisationen.

Wenn Sie direkt eine rechtliche Fragestellung einreichen möchten, nutzen Sie bitte das Anmeldeformular auf www.probono-rechtsberatung.de.
Ihre vollständigen Informationen sind die Grundlage für die Weiterleitung Ihrer Rechtsfrage an das Netzwerk engagierter Kanzleien.

Gemeinnützige Organisationen stehen im Laufe ihrer Arbeit oft vor spezifischen Rechtsfragen: Ausgründungen, Umwandlung der Rechtsform, Überarbeitung der Satzung, die Erstellung von Arbeitsverträgen, haftungsrechtliche Fragestellungen, der Umgang mit Personendaten u.v.m.
Mitunter sind die Organisationen jedoch nicht in der Lage, diese rechtlichen Herausforderungen aus eigener Kraft bzw. mit eigenen Mitteln zu lösen.

Seit Anfang 2018 macht das gemeinnützige UPJ-Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR zusammen mit dem Pro Bono Deutschland e.V. und engagierten Anwaltskanzleien ein Angebot zur Vermittlung von Pro-bono-Rechtsberatung für gemeinnützige Organisationen. Gemeinnützige Organisationen und Verbände können ihre konkreten Rechtsfragen einreichen, die entweder nicht anderweitig geklärt oder für deren Bearbeitung keine finanziellen Mittel aufgebracht werden können.

Für eine eingehende Information und eventuelle Fragen zum Vermittlungsangebot findet am 22. April 2020 von 11 bis 12 Uhr ein Webinar statt, zu dem Sie herzlich eingeladen sind. Themen sind u.a.:

  • Was ist Pro-bono-Rechtsberatung und wie funktioniert die Vermittlung über die UPJ Pro Bono Rechtsberatung? Wer kann sie in Anspruch nehmen? Welche Rechtsgebiete werden abgedeckt? Was geht nicht?
  • Worauf ist in der Zusammenarbeit mit Kanzleien und ihren engagierten Anwält*innen zu achten? Was müssen Organisationen zu einem guten Ergebnis beitragen?

Bei Interesse melden Sie sich bitte hier verbindlich an: Anmeldung Online-Seminar Pro-bono Rechtsberatung

Die Teilnahme am Online-Seminar ist kostenfrei. Eine Bestätigung Ihrer Teilnahme erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Mit der Bestätigung erhalten Sie die Zugangsdaten und eine Anleitung zur Einwahl. Die Teilnahme am Online-Seminar ist keine Voraussetzung, um die Pro-bono Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an probono@upj.de.

Der lsfb-Vorstand und das ganze lsfb-Team sind im Homeoffice weiterhin für Sie da!

Kontaktieren Sie uns gerne per Telefon (030 - 30 34 19 10) oder E-Mail (info@lsfb.de). Schauen Sie auch in unseren Twitter- und Facebook-Account, wir werden dort ebenfalls aktuelle Informationen posten.

Unser Seminarprogramm werden wir in den nächsten Wochen um Online-Seminar erweitern.
Die Planung der Präsenz-Seminare wird zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt.
Sie erfahren die neuen Termine hier.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen allen für Ihr solidarisches und gemeinschaftliches Engagement.

Gemeinsam sind wir stark und schlau.


Lassen Sie uns aufeinander aufpassen und Corona die Stirn bieten!
Kommen Sie gut durch die nächsten Wochen und bleiben Sie gesund!


Herzliche Grüße

Ihr und Euer lsfb-Vorstand und das gesamte lsfb-Team

info@lsfb.de

 

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Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Berlin

Informationen des regierenden Bürgermeisters von Berlin zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronaviruses, Maßnahmen vom 14.3.2020

lsfb-Gründungsmitglied Dr. Günter Döring zum Ehrenmitglied ernannt

Der Vorstand ernennt das langjährige Vorstandsmitglied Dr. Günter Döring in der Mitgliederversammlung am 7.3.2020 zum Ehrenmitglied

Günter Döring war als lsfb-Gründungsmitglied von 2004 bis 2019 Mitglied des lsfb-Vorstand. Als Sekretär des lsfb hat er sich um die Anerkennungskultur in Form von FreiwilligenPass und Ehrenamtskarte verdient gemacht, hat in der Seminar AG bei der Organisation, Durchführung und Evaluation der Seminarveranstaltungen mitgewirkt und war die Kontaktperson zum Paritätischen Wohlfahrtsverband und zum Vereinsregister – um nur einige seiner Tätigkeiten für den lsfb zu nennen!

Vielen Dank, lieber Günter, für Deine langjährige Vorstandsarbeit und Dein großes Engagement für den Verband! Wir freuen uns, dass Du uns als Ehrenmitglied erhalten bleibst!

lsfb-Seminartag in Potsdam unterstützt das Engagement der Kita- und Schulfördervereinen in Berlin und Brandenburg

Zum 6. Mal hat der lsfb seine Mitglieder und alle Engagierten in den Kita- und Schulfördervereinen in Berlin und Brandenburg zum jährlichen Seminartag eingeladen. Etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Berlin und Brandenburg nutzten das Angebot des lsfb, einen ganzen Tag lang am vielfältigen Seminarangebot mit insgesamt vier Seminaren und einem Workshop rund um das Thema Kita- und Schulförderverein teilzunehmen und bei der Preisverleihung des Anerkennungspreises 2020 von lsfb und der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam dabei zu sein!

Am Samstag, den 7. März 2020 stellte die Stiftung „Großes Waisenhaus zu Potsdam“ ihre Räumlichkeiten in Potsdam für den lsfb-Seminartag zur Verfügung. Der Seminartag bot ein kompaktes Angebot der wichtigsten Seminare des lsfb. Insgesamt vier Seminare und ein Workshop standen den Besucher*innen zur Auswahl. Die Themen waren in diesem Jahr neben den Klassikern Vereinsrecht, Steuerrecht und Datenschutzfür Fördervereine die das Seminar Mitgliedergewinnung und Anerkennungskultur sowie ein Workshop zum Förderprogramm Chancenpatenschafen. Neben der intensiven und diskussionsreichen Seminarteilnahme fand in den Pausen ein angeregter Erfahrungsaustausch zwischen den Engagierten aus den Vereinen und den Aktiven des lsfb statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die feierliche Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten Anerkennungspreises 2020 „Stark durch Teilhabe“ an vier Brandenburger Fördervereine, der von der Stiftung Großes Waisenhaus und dem lsfb ausgeschrieben worden war.

Jeweils 1.500 Euro erhielten zwei Projekte:

  • Die Kita Pusteblume in Brandenburg an der Havel mit dem Projekt „Kulinarische Reise um die Welt
  • und der Förderverein der Neddermeyer Grundschule in Schmachtenhagen mit dem Projekt „Justins Geheimnis“.


Jeweils 1.000 Euro gingen an den

  • Förderverein der Goethe-Grundschule in Potsdam für das Projekt „Theaterinszenierung „FAUST – Erster Teil“ von Johann Wolfgang von Goethe“ sowie an den 
  • Förderverein der Waldhofschule e.V. in Templin für das Projekt „Trommelgruppe Krachmacher“ – ganz herzlichen Dank an die Krachmacher für die tolle Trommel-Einlage! Ihr seid super!


In diesem Jahr gab es außerdem einen Sonderpreis in Höhe von 1.000 Euro. Er ging an die MOSAIK-Schule in Wittstock für ihr bereits seit 20 Jahres bestehendes Musiktheater-Projekt.

Der lsfb gratuliert allen Preisträger*innen sehr herzlich!

 

Der lsfb dankt ganz besonders Frau Krüger und Frau List von der Stiftung Großes Waisenhaus für die tolle Zusammenarbeit beim Anerkennungspreis und für die Bereitstellung der Räumlichkeiten für den Seminartag.

Bonpflicht auch für Fördervereine?

Die sogenannte Bonpflicht trifft den Förderverein nur, wenn er ein entsprechendes elektronisches Aufzeichnungssystem verwendet. Dies sind in der Regel elektronische Registrierkassen u.ä.

Soweit Sie - wie in Fördervereinen üblich - das eingenommene Geld in eine "offene Ladenkasse" (z.B. Geldkassette oder Schublade) legen oder eine mechanische Registrierkasse verwenden und die Einnahmen "händisch" (z.B. mit einem Kassenprotokoll) aufzeichnen, besteht auch keine Pflicht einen Bon auszugeben. Fördervereine trifft die Bonpflicht (Belegausgabepflicht, § 146a Abs. 2 AO) daher nur dann, wenn sie z.B. eine Cafeteria betreiben und dort eine elektronische Kasse einsetzen. Eine Pflicht zur Verwendung einer elektronischen Kasse besteht nicht. Siehe auch den Beitrag hier.

Chancenpatenschaften: Teilhabeprojekte werden auch 2020 unbürokratisch gefördert

Rund 500 Tandems, also Zweier-Teams, bestehend aus Gleichaltrigen mit unterschiedlichen Teilhabechancen wurden 2019 allein in Berlin und Brandenburg mit jeweils 190 € gefördert. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit und sichern Sie sich Fördermittel für Ihre Projektidee.

Ob gemeinsames Kanufahren auf der Havel, eine Projektwoche zum Thema gewaltfrei Lernen oder die gemeinschaftliche Umgestaltung der Kita oder Schule: Wir fördern unbürokratisch Aktivitäten, die junge Menschen zusammenbringen.

Gemeinsam können wir sozialen Benachteiligungen, Diskriminierungen oder sprachlichen Beeinträchtigungen entgegentreten.
Denn: Gemeinsam sind wir stark und schlau.

Hier finden Sie unseren neuen Informationsflyer.
Darüber hinaus haben wir auf unserer Webseite Beispiele für erfolgreiche Projekte zusammengetragen.

Weitere Informationen zu den Chancenpatenschaften finden Sie auch unter Förderprogramme.

Gerne stellen wir Ihnen die Chancenpatenschaften in einem persönlichen Gespräch vor.
Melden Sie sich einfach mit einem Terminvorschlag bei uns.

Nehmen Sie jetzt mit uns Kontakt auf und sichern Sie sich bis zu 190 € pro Tandem!

Wir freuen uns auf Ihre Anfragen

Aaron Schmidt Chancenpatenschaften

Telefon:030 30341910Mobil:0176 - 73 78 58 95E-Mail:patenschaften@lsfb.de

Maria Kwiatkowska Chancenpatenschaften

Telefon:030 30341910Mobil:0151 - 51 56 49 36E-Mail:patenschaften@lsfb.de


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